Maurer

Qualität aus Stein

Bauwerke sollen ästhetisch und von möglichst langer Lebensdauer sein, damit sie der Nachwelt lange erhalten bleiben. Um dieses zu verwirklichen, wird ein "Fachmann" - der Maurer - benötigt, der kreative, aber auch funktionelle und handwerkliche Fähigkeiten besitzt. Außerdem wird volles Engagement benötigt - vom ersten bis zum letzten Stockwerk.

Tätigkeitsfeld

Das Tätigkeitsfeld des Maurers erstreckt sich vom Betonieren der Kellerfundamente bis zum Verputzen der Wände. Kenntnisse über die Eigenschaften künstlicher und natürlicher Steine - wie Ziegel, Kalksandstein, Bimssteine, Betonsteine sowie Gipskartonplatten sind die Grundlagen. Ergänzt und erweitert werden diese durch den fachgerechten Umgang mit Kalk-  und Putzmörtel, der den Bauwerken die notwendige Stabilität gibt. Das Montieren von Fertigteilen nach speziellen Ausführungsplänen rundet das Berufsbild ab.

Ein kurzer Überblick

Die Ausbildung zum Maurer dauert 36 Monate und wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Die erste Stufe davon dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund- und Fachausbildung. Nach zwei Jahren machst Du eine Zwischenprüfung oder schließt die Ausbildung mit der Prüfung zum Hochbaufacharbeiter ab. Die zweite Stufe dauert 12 Monate. In diesem Jahr spezialisierst Du Dich zum Maurer. Die Gesellenprüfung erlaubt es Dir, anschließend Deinen Meister zu machen.

Aufgaben

- Stahlbeton für Kontruktionen im Hoch-, Tief- und Brückenbau herstellen
- Einschalen - Stahl verlegen und betonieren
- Mitarbeit an großen Bauwerken

Persönliche Fertigkeiten

- gute Auffassungsgabe
- technisches Verständnis
- räumliches Vorstellungsvermögen