Potenzialanalyse_AWZ_Bau

Gesucht: Honorarkräfte für die Duchführung von Potenzialanalysen

Wir suchen

Honorarkräfte (m/w/d)

mit Studien- oder Berufsabschluss

zur Durchführung von Potenzialanalysen mit Schüler/innen und Schülern der Klasse 8.

 

Wir wünschen uns:

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Gesprächsführung/ Moderation und Diagnostik
  • Strukturierter und organisierter Arbeitsstil
  • (Sozial-) pädagogische Inhalte in der Ausbildung wünschenswert
  • Sicheres Auftreten, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit und Teamorientierung
  • Zeitliche Ressourcen
  • Mobilität, da Durchführung in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe
  • Erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate; kann vor erstem Einsatz nachgereicht werden)
  • Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen
  • Ein Studien- oder Berufsabschluss ist zwingend notwendig

 

 

Rahmenbedingungen:

  • Flexible Ganz- oder halbtägige Einsätze an allen Schulformen
  • Einsatz und Bezahlung auf Honorarbasis
  • Der Einsatz ist nach Absolvieren einer verpflichtenden zweitägigen Einführungsveranstaltung/ -schulung und einer Hospitation möglich

 

Wir bieten:

  • Fortbildung und Vertiefung diagnostischer Kenntnisse
  • Abwechslungsreiche Projektarbeit
  • Fachbezogene Workshops und Schulungen
  • Zusammenarbeit in einem dynamischen und interdisziplinären Team
  • Die Möglichkeit auch für Partnerunternehmen zu arbeiten
  • Einsatzzeiten 09.2020 – 12.2020

 

Interesse?

Bewerbung bitte per E-Mail an:

Judith Hamers, j.hamers@awz-bau.de, Tel. 02732 2794-55, www.awz-bau.de

 

 

Digitalisierung im Handwerk: NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart besucht AWZ Bau in Kreuztal

Kreuztal. Auf Einladung der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd war NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in das moderne Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) gekommen, um sich einen persönlichen Eindruck über die Umsetzung des digitalen Lernens und Arbeitens in der Bauwirtschaft zu verschaffen.

Ein Termin, bei dem Corona nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht – das dürfte eine willkommene Abwechslung für Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, gewesen sein. Sein Besuch im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen war lange geplant. Nun konnte er sich vor Ort über die Umsetzung der Digitalisierung in der bauhandwerklichen Aus- und Weiterbildung informieren. Träger des über die Regionsgrenzen hinaus bei Bauhandwerk und Bauindustrie sehr gefragten Bildungszentrums sind die Bauinnung Westfalen-Süd und die Zimmerer-Innung Westfalen-Süd. Dementsprechend freuten sich die beiden Obermeister Stephan Hundhausen (Bau) und Matthias Dickel (Zimmerer) über das große Interesse des Ministers am AWZ Bau, auf das die Innungen – so betonte Stephan Hundhausen – sehr stolz seien. Neben dem Minister waren auch die Vizepräsidentin des Landtages NRW Angela Freimuth MdL (FDP) und Anke Fuchs-Dreisbach MdL (CDU) nach Kreuztal gekommen, um sich das moderne Zentrum nahe der Heimat einmal genauer anzuschauen. Viel zu sehen gab es nämlich auf dem 11.000 m² großen Areal mit 4.000 m² Ausbildungs- und Schulungsräumen sowie Außenbaustellen: In den Werkstätten bereiteten sich einige Auszubildende auf die anstehenden Abschlussprüfungen vor und zeigten sich professionell im Umgang mit Materialien und digitalen Hilfsmitteln.

AWZ Bau rüstet sich für die Zukunft

Seit 1979 werden im AWZ Bau junge Menschen aus- und weitergebildet, um für die Anforderungen im Berufsalltag bestens gewappnet zu sein. Um den jungen Berufsnachwuchs stets auf die sich wandelnden Entwicklungen und Bedürfnisse der Baubranche vorbereiten zu können, waren in den letzten 20 Jahren regelmäßige Modernisierungs-, Ausstattungs- und Neubaumaßnahmen notwendig, die von Bund und Land gefördert wurden. „Wie man hier im AWZ Bau sehen kann, sind die Fördermittel von Bund und Land in den Berufsbildungszentren des Handwerks an der richtigen Stelle eingesetzt“, so Jürgen Haßler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd. Die jüngsten Förder- und Eigenmittel wurden in eine neue Lagerhalle und eine noch modernere Ausstattung investiert, um die Digitalisierung im AWZ Bau weiter nach vorn zu bringen. Außerdem steht der Neubau eines Verwaltungsgebäudes für 1,5 Mio. Euro an, zu dem Bund und Land 45 bzw. 20 Prozent dazugeben.

Verknüpfung von Praxis und Digitalem

Beim Gang durch die Ausbildungshallen sieht man das Zusammenspiel von handwerklicher Praxis und modernen digitalen Gerätschaften. „Es ist wichtig, zunächst die handwerklichen Techniken von der Pike auf zu lernen und auch Materialien und ihre Eigenschaften zu verstehen. Ebenso wichtig ist aber, dass die Auszubildenden die modernen digitalen Möglichkeiten vermittelt bekommen, da auch in der Praxis immer mehr mit diesen gearbeitet wird. Wir im AWZ Bau möchten den jungen Leuten möglichst viel von beidem mit auf den Weg geben, damit sie für ihr berufliche Zukunft bestens vorbereitet sind“, erklärt der Geschäftsführer des AWZ Bau Horst Grübener. Im modernen Bauhandwerk spiele die Digitalisierung eine immer größere Rolle, ergänzt Stephan Hundhausen. Damit meint er auch das sogenannte „Building Information Modeling“: Die durchgängige digitale Vernetzung aller planungs- und realisierungsrelevanten Bauwerksinformationen als virtuelles Bauwerksmodell. Digitale Vermessungsgeräte mit einer Präzision von 2 Millimetern auf 300 Metern Länge oder Bagger mit digitaler Maschinensteuerung sind auf modernen Baustellen nicht mehr wegzudenken. „Die digitalen Möglichkeiten sind für die Arbeit auf der Baustelle sehr wichtig. Außerdem führt die Digitalisierung nicht nur zu neuen spannenden Herausforderungen, sondern auch zu einer höheren Attraktivität der Berufe. Hier im AWZ Bau wird genau das gefördert, was wir auf den Baustellen brauchen. Nicht nur als Obermeister der heimischen Bauinnung, sondern auch als Unternehmer bin ich stolz, ein so tolles und leistungsfähiges Aus- und Weiterbildungszentrum hier vor Ort zu haben. Mein Dank geht an Horst Grübener und sein gesamtes Team. Man merkt, dass hier mit Herzblut gearbeitet wird“, so Stephan Hundhausen. Voll des Lobes war auch der Minister: „Hier im AWZ Bau wird über Jahrzehnte hervorragend ausgebildet. Sie verbinden die digitalen Möglichkeiten klug mit der handwerklichen Praxis. Es macht Freude, dies zu unterstützen. Ich bin dankbar, dass Sie mit Ihren Ideen an unserer Seite sind. Bleiben Sie weiterhin so ambitioniert und fordern Sie uns heraus. Denn: Jeder Euro, der in Bildung investiert wird, zahlt sich für unser Land aus.“

Auswirkungen von Corona

Auch am AWZ Bau sind die letzten Wochen mit dem Corona bedingten Shutdown nicht spurlos vorbeigegangen. Wo sich normalerweise über 100 Auszubildende, dazu noch duale Studenten und Meisterschüler tummeln, herrschte sechs Wochen lang gähnende Leere. Für das AWZ Bau sei dies sowohl menschlich als auch wirtschaftlich schmerzlich gewesen. „Mit der Zwangsschließung haben wir pro Woche 34.000 € verloren. Das muss erst einmal verkraftet werden. Umso freudiger haben wir dann die Nachricht vernommen, wieder öffnen zu können. Innerhalb von nur zwei Tagen haben wir alles vorbereitet, um den Anforderungen an Abstand und Hygiene gerecht zu werden und die ersten Auszubildenden wieder begrüßen zu dürfen“, erklärt Horst Grübener. Die Zeit der Schließung habe das Team des AWZ Bau insbesondere mit digitalen Angeboten überbrückt: Live-Webinare und die Nutzung von Zoom, Microsoft Teams oder Click Meeting waren nun nicht mehr nur Kür sondern pure Notwendigkeit, um den Kontakt zu Auszubildenden, Gesellen, Studenten und Kunden zu halten und sie mit wichtigen Informationen und Lerninhalten zu versorgen. „Uns hat die Krise sehr hart getroffen. Nun sind wir froh, dass wir wieder öffnen konnten. Derzeit haben wir aber natürlich noch keine volle Auslastung. Wir brauchen nun wesentlich mehr Platz und mehr Personal, um alle Abstandsvorgaben einhalten zu können. Gleichzeitig wurde aber durch Corona die Digitalisierung in unserem Hause noch einmal stark beschleunigt – diesbezüglich hat uns die Krise auch notgedrungen vorangebracht“, berichtet Horst Grübener.

Handwerk zeigt sich krisenfest

KH-Geschäftsführer Jürgen Haßler betont, dass die derzeitige Lage im regionalen Handwerk stabil sei. „Den ganz großen Druck hat das Handwerk noch nicht gespürt. Allerdings treffen uns die Auswirkungen meist zeitversetzt. Und natürlich gibt es Gewerke, die härter getroffen sind als andere – beispielsweise Friseure oder Bäcker mit Cafébetrieben. Der Rettungsschirm hat hier gut funktioniert und stark betroffenen Betrieben konnte erst einmal schnell geholfen werden. Insgesamt ist das Handwerk aber bisher glimpflich davon gekommen.“ Dies bestätigten auch Matthias Dickel, Obermeister der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd und Bauinnungs-Obermeister Stephan Hundhausen: „Wir sind sehr zufrieden. Die Baustellen sind gut weitergelaufen. Wir spüren, dass weniger Aufträge aus der Industrie kommen, dafür aber mehr aus der öffentlichen Hand. Daher wird das bisher gut kompensiert.“ Zu bedenken gab Stephan Hundhausen aber, dass nun seitens des Staates Maß und Mitte bewahrt werden müsse. Schließlich könne jeder Euro nur einmal ausgegeben werden und müsste irgendwann auch zurückgezahlt werden. Hier dürfe der Staat seine eigenen Möglichkeiten nicht überschätzen. Jürgen Haßler warb abschließend noch einmal für das Handwerk: „Das Handwerk zeigt sich bisher krisenfest. Wir sind froh, dass auch die Gesellenprüfungen nicht in Gefahr sind und – mit großer Anstrengung – stattfinden können. Ein Handwerksberuf ist außerdem zukunftssicher, denn anders als in der Industrie können im Handwerk nicht so leicht Arbeitsplätze wegdigitalisiert werden. Handwerk ist schließlich vor Ort notwendig.“

 

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff

Corona-Virus: Öffnung des AWZ Bau für die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung seit dem 04.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

erfreulicherweise kann das AWZ Bau seit dem 04.05.2020 wieder Präsenzunterricht in der Aus- und Weiterbildung anbieten.

Unter Berücksichtigung aller geforderten und notwendigen Schutzmaßnahmen starten sukzessive die Lehrgänge für Auszubildende, duale Studenten und Gesellen.

Über die weiteren ggf. notwendigen Maßnahmen und die Nachholung von ausgefallenen Ausbildungsblöcken werden wir Sie benachrichtigen und auch hier auf unserer Homepage (www.awz-bau.de) dazu informieren.

Bei Klärungsbedarf stehen wir Ihnen natürlich zur Verfügung – melden Sie sich gerne bei uns.

Viele Grüße und bleiben Sie weiterhin gesund!

Horst Grübener
Geschäftsführer

 

Stellenangebot: Straßenbauermeister (m/w/d)

Als zertifizierte Bildungseinrichtung sind wir seit 40 Jahren in der Region Südwestfalen und darüber hinaus der kompetente Partner für:

  • Überbetriebliche Ausbildung
  • Dualer Studiengang Bauingenieurwesen
  • Weiterbildung Straßenbaumeister
  • Umschulung
  • Übergang Schule – Beruf
  • Weiterbildung und Qualifizierung

Zur Verstärkung unseres engagierten Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Straßenbauermeister (m/w/d)

für die Aus- und Weiterbildung.

Sie sind Straßenbauermeister und/oder Dipl.-Ingenieur und verfügen über sehr gute Kenntnisse im Tief-, Kanal- und Straßenbau? Sie haben die Befähigung und Freude, Wissen und praktische Fertigkeiten an junge Menschen zu vermitteln?
Wenn Sie diese Fragen für sich mit einem klaren „Ja“ beantworten können, bieten wir Ihnen als Partner der Zukunft:
  • professionelles Arbeiten in einer von Teamgeist geprägten Atmosphäre
  • Festanstellung (40 h/Woche) unbefristet
  • abwechslungsreiches und interessantes Tätigkeitsfeld in einer offenen Unternehmenskultur mit großen Gestaltungsmöglichkeiten
  • leistungsgerechte Vergütung zzgl. betrieblicher Sonderleistungen
  • Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit, den Verantwortungsbereich auszubauen

Bereit für eine erfolgreiche Zukunft?

Dann bewerben Sie sich jetzt bei Horst Grübener: h.gruebener@awz-bau.de.
Für weitere Fragen: 02732 2794-42.

Aus- und Weiterbildungszentrum Bau
Heesstraße 45-47
57223 Kreuztal-Fellinghausen
Telefon: 02732 2794-3
Fax: 02732 2794-56
www.awz-bau.de

27 Prüflinge bekommen Zeugnisse. Teilnehmer aus ganz Deutschland kommen zur Weiterbildung nach Kreuztal

Die Mühe und der Fleiß der 27 Teilnehmer der Weiterbildungskurse im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal (AWZ Bau) hat sich gelohnt: In einer kleinen Feierstunde bekamen die Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau sowie Betonfertigteilbau ihre Zeugnisse überreicht.

Man lernt nie aus: Deshalb kamen 27 junge Männer kürzlich zur beruflichen Weiterbildung in das AWZ Bau nach Kreuztal-Fellinghausen. Dafür nahmen die Teilnehmer der bundesweit begehrten Weiterbildungskurse teilweise bis zu 425 Kilometer Anreise auf sich. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn sie haben erfolgreich ihre Weiterbildungen zum Vorarbeiter im Hoch- oder Tiefbau oder zum Betonfertigteilexperten abgeschlossen. Besonders das Weiterbildungsangebot zum Betonfertigteilexperten, das in dieser Form bundesweit nur im AWZ Bau in Kreuztal angeboten wird, lockt Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands in das Siegerland. Die einzelnen Lehrgänge umfassen zwischen 90 und 120 Unterrichtsstunden und neben den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten stehen auch die Themen Recht, Organisation und Mitarbeiterführung auf den Stundenplänen. Unterrichtet werden die Fach- und Führungskräfte der Baubranche dabei von 15 bis 20 kompetenten Dozenten in jedem Lehrgang.

„Einsatz lohnt sich“

Horst Grübener, Geschäftsführer vom AWZ Bau, begrüßte die Teilnehmer, die trotz teilweise weiter Anreise noch einmal persönlich nach Kreuztal gekommen waren, um ihr Zeugnis in Empfang zu nehmen. Auch Stephan Hundhausen, Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd, war gekommen, um den Absolventen der Weiterbildungskurse zu gratulieren. Ein kleines Präsent fanden in diesem Jahr jedoch nicht nur die Absolventen, sondern alle Anwesenden auf ihren Plätzen: Eine Medaille mit einer Eins auf der einen und der Aufschrift „Einsatz lohnt sich“ auf der anderen Seite. Diese Medaille nahm Horst Grübener zum Anlass, um die Motivation der anwesenden Weiterbildungsteilnehmer, der Firmenvertreter, der Ausbilder und Dozenten sowie der Ehrenamtsträger einmal genauer zu beleuchten. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie erleben, wie gut es tut, eine Motivation zu finden, die aus sich selber kommt und nicht von äußeren Faktoren bestimmt wird. So werden Sie auch in stürmischen Zeiten an Ihrem Arbeitsplatz die Freude an der Aufgabe nie verlieren. Außerdem ist es im Beruf oft ähnlich, wie bei einem Wettkampf: Ich gehe an den Start und egal, wie hart der Wettkampf ist, ist es mein Ziel, nicht aufzugeben und das Ziel zu erreichen. Dafür steht auch die Medaille, denn Einsatz lohnt sich immer. Investieren Sie also auch in Zukunft in sich selber, in andere Menschen und in das Unternehmen“, so der erfahrene Sportler, der sich abschließend auch noch bei den Firmen bedankte, die ihre Tore im Rahmen der Weiterbildung für interessante Werksführungen geöffnet haben.

In seine eigene Motivation gab auch Jürgen Katz, langjähriger Dozent und Vorsitzender des Prüfungsausschusses, einen Einblick: „Meine persönlichen Beweggründe, mich zu engagieren, sind: Ich fühle mich Ihnen und der Mannschaft hier im AWZ Bau sehr verbunden. Außerdem machen mir Herausforderungen Spaß. Wissen aus der Praxis vermitteln, kann man nur, wenn man es mit Haut und Haar lebt und mit Interesse dabei ist. Denn wenn man mit innerer Überzeugung handelt, dann bringt es letztendlich innere Zufriedenheit und Glück.“

Anschließend wurden die Zeugnisse überreicht. Besonders geehrt wurde Andreas Würfel (J. Lehde GmbH, Soest) als Prüfungsbester, der die Weiterbildung mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen hat. Er durfte sich über einen gläsernen Pokal und ein leckeres Präsent freuen.

Erfolgreich an den Weiterbildungslehrgängen teilgenommen haben:

Betonfertigteilexperte 

Stefan Elsner                           Göckle Montagebau GmbH, Schwebheim

André Hage                              bbl Beton GmbH, Langelsheim

Nikolas Stößel                         Göckle Montagebau GmbH, Schwebheim

Christoph Walus                     J. Lehde GmbH, Soest

Dennis Bisogni                        Otto Quast  Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen

Eric Ehret                                 Glatthaar-technology GmbH & Co. KG, Schramberg

Kevin Rieder                            Glatthaar-technology GmbH & Co. KG, Schramberg

Christian Schmidt                   Peter Gross Fertigteilwerk GmbH, St. Ingbert

Benjamin Lang                        SBL Schwarzwälder Beton-Fertigteile GmbH & Co. KG, Lahr

Uchechukwu Pius                   SBL Schwarzwälder Beton-Fertigteile GmbH & Co. KG, Lahr

Fabian Römich                        BWL Betonfertigteilewerk Linkenheim GmbH & Co. KG, Linkenheim

Wladimir Steinmetz               EBS Elementbau Schlangen, Schlangen

Sebastian Müller                     FTO Fertigteilwerk Obermain GmbH, Marktzeuln

Heiko Scheumann                  FTO Fertigteilwerk Obermain GmbH, Marktzeuln

Kamil Szczygiel                       Betonwerk Werste GmbH, Bad Oeynhausen

David Sticht                             CUX-Beton GmbH & Co. KG, Cuxhaven

Christoph Zippel                     CUX-Beton GmbH & Co. KG, Cuxhaven

Chris Wenkel                           Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG, Heringen

Prüfungsbester

Andreas Würfel                        J. Lehde GmbH, Soest

Vorarbeiter Hochbau

Felix Albers                              Vollmert Bauunternehmung GmbH, Finnentrop

Justin Besting                          Ludwig Sabisch Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Olpe

Thorsten Märker                     Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Kirchhundem

Tim Werthebach                     STH Hüttental GmbH, Netphen

Vorarbeiter Tiefbau

Daniel Hülster                        Geueke Straßen-, Tief- und Landschaftsbau, Schmallenberg

Andre Voll                                Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen

Chris Kulfanek                        Fritz Herzog Bauunternehmen AG, Erndtebrück

Leon Rafael Chacon Flores, Siegen

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff

Topleistung beim Bundeswettbewerb: Erneut Podestplätze für Nathanael Spatz und Florian Blechinger

Kreuztal. Ihren Erfolgskurs konnten Nathanael Spatz und Florian Blechinger fortsetzen: Nach den Siegen in den Kammer- und Landeswettbewerben ihrer Gewerke, konnten die beiden dualen Studenten nun bei den Deutschen Meisterschaften erneut Topleistungen abliefern. Das Resultat: Der 3. Platz im Beton- und Stahlbetonbauer-Handwerk für Nathanael Spatz aus Siegen (Firma Otto Quast, Siegen) und der 2. Platz im Maurerhandwerk für Florian Blechinger aus dem Landkreis Neuwied (Firma Fritz Meyer, Altenkirchen). Die beiden jungen Männer haben im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) in Kreuztal ihre überbetriebliche Ausbildung absolviert und sich mit Unterstützung der Ausbilder Thomas Rademacher und Falko Erpel auf die höchst anspruchsvollen Wettbewerbe vorbereitet.

Zu dieser besonderen Leistung auf Bundesebene gratulierte aber nicht nur das Team vom AWZ Bau, sondern auch Vize-Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen Reiner Gerhard, Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd Stephan Hundhausen und Reinhard Quast, der als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes und als Chef vor Ort war. „Sie haben etwas Besonderes geleistet. Durch Ihren Fleiß und Ihre Disziplin haben Sie Ihr Talent zum Wachsen und Blühen gebracht. Ich danke Ihnen für diese Vorbildfunktion und ebenso danke ich den Familien, Lehrern und Ausbildern, die Sie ermutigt haben. Sie haben Ihnen Ansporn gegeben und das Vertrauen in Ihre Leistungsfähigkeit gestärkt. Den Erfolg sieht man nun an den hervorragenden Ergebnissen bei den Bundeswettbewerben Ihrer Gewerke. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich und wünsche Ihnen Gottes Segen, Gesundheit und tiefe innere Freude. Gott segne das ehrbare Handwerk“, so die lobenden Worte von Reinhard Quast. Als Anerkennung für Ihre besonderen Leistungen bekamen die erfolgreichen jungen Männer jeweils einen gläsernen Pokal und ein hochwertiges Werkzeug überreicht.

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff

AWZ Bau ehrt sieben Kammersieger – 4 Erstplatzierte nehmen an Landeswettbewerben teil

Freude im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) in Kreuztal: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden sieben Kammersieger geehrt. Sie haben sich erfolgreich in den Leistungswettbewerben ihrer Gewerke auf Kammerebene durchgesetzt. Die vier Erstplatzierten nehmen nun an den Wettbewerben auf Landesebene teil, die in Kürze anstehen.  

Im Beisein von Firmenvertretern, Ausbildern und Vertretern der Bau- und Zimmererinnung konnte Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Baus, sieben junge Männer beglückwünschen, die einen Podestplatz bei den Leistungswettbewerben ihrer Gewerke auf Kammerebene erreicht haben. Allesamt haben sich in den Werkstätten in Kreuztal-Fellinghausen auf den Wettbewerb vorbereitet und ihr handwerkliches Geschick weiter perfektioniert.

Sieben Podestplätze in drei Berufsgruppen für die Region

„Dass sieben Podestplätze in drei Berufsgruppen für unsere Region erreicht werden konnten, ist etwas Besonderes. Deshalb möchten wir im Rahmen dieser Ehrung unsere Wertschätzung für diese tolle Leistung zum Ausdruck bringen“, so Horst Grübener in seiner kurzen Ansprache. Er begrüßte auch die Firmenvertreter, die durch ihre Ausbildungsbereitschaft, die Förderung und die Unterstützung ihrer Auszubildenden den Grundstein für diesen Erfolg gelegt hätten. Das gute Abschneiden der jungen Fachkräfte bei den Leistungswettbewerben sei auch ein Ausweis der Leistungsfähigkeit der Betriebe. Auch der Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd, Stephan Hundhausen und Georg Sting, stellvertretender Obermeister der Zimmererinnung Westfalen-Süd, waren gekommen, um den erfolgreichen jungen Handwerkern zu gratulieren.

„Das zeigt die Qualität des AWZ Baus – auch über die Grenzen Südwestfalens hinaus“

Stephan Hundhausen freute sich sichtlich, dass seine Innung gemeinsam mit der Zimmererinnung Westfalen-Süd, Träger eines solch erfolgreichen Aus- und Weiterbildungszentrums ist. „Es ist immer wieder eine Freude, dass im AWZ Bau so erfolgreiche junge Menschen hervorgebracht werden. Sie, liebe Kammersieger, haben Ehrgeiz und können ihr Wissen auch praktisch anwenden. Der Erfolg bei den Leistungswettbewerben gibt ihnen die Bestätigung ´Ich kann etwas`. Wir brauchen gute Handwerker, die ihr Metier von Grund auf verstehen. Sie sind also sehr gefragt. Mein Dank gilt neben den Betrieben aber auch den Ausbildern hier im AWZ Bau. Sie schaffen den Spagat, die Schwächeren zu fördern aber gleichzeitig auch die leistungsstarken Auszubildenden zu Spitzenleistungen zu bringen und zu fordern. Das ist eine tolle Leistung“, so der Obermeister. In diesem Jahr sind unter den Siegern die Handwerkskammern Arnsberg, Dortmund und Koblenz vertreten. Das zeige in den Augen von Stephan Hundhausen die besondere Qualität des AWZ Baus – auch weit über die Region Südwestfalen hinaus.

Handwerker mit Talent und der richtigen Einstellung  

Bevor die Kammersieger ihre gläsernen Pokale und jeweils eine zwei Meter lange SOLA-Wasserwage mit individueller Namensprägung als Geschenk überreicht bekamen, gab Horst Grübener den erfolgreichen Fachkräften noch ein paar herzliche Worte mit auf den Weg: „Ihr seid Handwerker mit Talent und mit der richtigen Einstellung. Euer Erfolg ist begründet in eurer Persönlichkeit, den kognitiven und praktischen Fähigkeiten, hoher Motivation, großem Ehrgeiz, Leidenschaft und Interesse am Beruf sowie der nötigen Leistungsbereitschaft. Ich freue mich mit ihnen über die tollen Wettbewerbsleistungen und wünsche ihnen auch bei den Landeswettbewerben im Oktober gutes Gelingen.“ Bei einem gemeinsamen Mittagsimbiss konnten sich anschließend alle Anwesenden noch in lockerer Atmosphäre in der Zimmererwerkstatt des AWZ Baus austauschen.

Die Kammersieger im Überblick – darunter vier duale Studenten

1. Kammersieger:

Claudio Bischoping, Zimmerer (Zimmerei Robin Feldhaus, Breckerfeld, HWK Dortmund)

Nathanael Spatz, Dualer Student / Beton- und Stahlbetonbauer (Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen, HWK Arnsberg)

Antonius Tigges, Maurer (Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Kirchhundem, HWK Arnsberg)

Florian Blechinger, Dualer Student / Maurer (Fritz Meyer GmbH, Altenkirchen, HWK Koblenz)

 

2. Kammersieger

Jan Effmert, Dualer Student / Zimmerer (WeberHaus GmbH & Co. KG, Wenden, HWK Arnsberg)

Marwin Langer, Dualer Student / Maurer (F.W. Meier GmbH, Plettenberg, HWK Arnsberg)

 

3. Kammersieger

Julius Bulle, Maurer (Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Kirchhundem, HWK Arnsberg)

 

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff

 

 

 

 

 

Nachwuchssicherung in der Bauwirtschaft mit 116 neuen Auszubildenden

Zur überbetrieblichen Ausbildung konnte Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Bau, 21 Maurer, 18 Beton- und Stahlbetonbauer, 17 Straßenbauer, 26 Zimmerer, zwei Fliesen-, Platten- und Mosaikleger,  zwei Gleisbauer, drei Stuckateure, einen Feuerungs- und Schornsteinbauer sowie einen Umschüler im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk begrüßen. Darunter sind auch drei junge Frauen, die sich für einen Beruf in der Baubranche entschieden haben.

Im Rahmen der Einführungsveranstaltung bekamen die neuen Auszubildenden mit ihren Eltern die Möglichkeit, vorab das Zentrum sowie ihre Ausbilder kennenzulernen. Auch überregional wird im AWZ Bau ausgebildet, denn für die Zimmerer-Auszubildenden aus dem Kreis Hagen führt der Weg ebenfalls nach Kreuztal.

Anfang Juni startete eine Gruppe von 25 Dualen Studenten, 19 im gewerblichen Bereich und sechs Bauzeichner, mit einem achtwöchigen Grundlehrgang im Rahmen ihres Dualen Studienganges Bauingenieurwesen. Somit haben im Ausbildungsjahr 2019 insgesamt 116 junge Menschen ihren Werdegang zu einer Fachkraft in der Bauwirtschaft eingeschlagen.

Das Team des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau hat in den vergangenen Monaten viele Interessenten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt; jedoch sind noch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. Somit sind die Perspektiven für Interessierte, einen Weg als Fachkraft in der Bauwirtschaft einzuschlagen, weiterhin glänzend. Ein besonderer Dank gilt allen Unternehmen, die den jungen Menschen in unserer Region eine fundierte berufliche Zukunft ermöglichen.

 

 

 

Freude im Bauhandwerk: 82 Facharbeiter, Gesellen und Meister feiern erfolgreichen Abschluss der Aus- und Weiterbildung

Kaan-Marienborn. Insgesamt 71 Facharbeiter und Gesellen sowie 11 Meister feierten bei der diesjährigen Abschlussfeier des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau (AWZ Bau, Kreuztal), die im Auftrag der Bau- und Zimmerer-Innung Westfalen-Süd sowie der Industrie- und Handelskammer Siegen organisiert wurde, in der feierlich geschmückten Weißtalhalle in Kaan-Marienborn ihre bestandenen Prüfungen.

Im Rahmen eines unterhaltsamen Programmes nahmen die jungen Männer im Beisein von Familie, Freunden und zahlreichen Ehrengästen ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegen. An diesem besonderen Tag ließ es sich Matthias Dickel, Obermeister der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd natürlich nicht nehmen, persönlich seine Glückwünsche zu überbringen. Und das, obwohl er an diesem Tag selbst allen Grund zum Feiern hatte. So sorgte die ebenfalls angereiste „Hettwich vom Himmelsberg“ für ein kleines Geburtstagsständchen von den zahlreichen Gästen im Publikum. Außerdem hatte sie neben humorvollen Glückwünschen auch die ein oder andere kleine Überraschung für den Obermeister in petto. Mit ihrer ganz persönlichen Sicht auf die Vorteile von Handwerkern und ihren Anekdoten aus dem Leben mit „Siechfried“ sorgte sie für zahlreiche Lacher und ausgelassene Stimmung in der gut besuchten Weißtalhalle in Kaan-Marienborn.

Fotoshow und persönlicher Rückblick eines Zimmerergesellen

Den Auftakt machte eine Fotoshow, die die jungen Männer während der praktischen Abschlussprüfung zeigte. Versehen mit individuell ausgewählten Sprüchen und Zitaten war das ein gelungener Einstieg in das feierliche Rahmenprogramm und sorgte für interessierte Blicke im Publikum. Ganz persönlich blickte Zimmerergeselle und dualer Student Jan Effmert auf die vergangenen drei Jahre der Ausbildung zurück: „In der Ausbildung lernten wir nicht nur, wie man mit einem Stemmeisen ein Zapfenloch ausstemmt, wie man eine Schalung herstellt oder eine Mauer errichtet. Uns wurde auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit fremdem Eigentum und diszipliniertes Arbeiten beigebracht. Die Ausbildung stärkte unsere soziale Kompetenz.“

Teamwork und Wertschätzung

Wie wichtig Teamwork ist, zeigten einige Auszubildende des ersten Lehrjahrs, die gemeinsam ein kleines Haus mit Dachstuhl auf der Bühne errichteten. Parallel dazu gab Christian Niedermeyer, stellvertretender Geschäftsführer des AWZ Bau, einen Überblick über die Wichtigkeit der verschiedenen Baugewerke. Ob Brücken und Straßen, Mauern eines Hauses, Fliesen im Bad oder das Dach – „Was wäre das Leben ohne die Leistungen dieser Gewerke?“ Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Bau, gab passend zu der eindrucksvoll gezeigten Gemeinschaftsarbeit Impulse zum Thema „Teamwork“. Dabei machte er besonders seine Wertschätzung für die Leistung eines jeden Einzelnen deutlich. „Jedes einzelne Gewerk für sich ist genial, großartig und verdient höchste Anerkennung. Und jedes Gewerk braucht sein „Spezialtraining“. Ich ziehe den Hut vor den Talenten, die in diesen Gewerken vorkommen und die auch heute Abend unter uns sind. Richtig erfolgreich sind wir aber erst, wenn wir als Team zusammenarbeiten.“

Bauhandwerk hat Zukunft – Festrede von Reinhard Quast

Auch einige Ehrengäste hatten sich an diesem Abend in der Weißtalhalle eingefunden. Einer von ihnen war Holger Menzel, Bürgermeister der Stadt Hilchenbach. Als Bauingenieur freue er sich besonders, an diesem Abend da zu sein und ein paar Grußworte sprechen zu dürfen. Er betonte die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens sowie der Weiterbildung und motivierte die Absolventen auch in Zukunft in die eigene Bildung zu investieren. Zudem gratulierte er den erfolgreichen jungen Männern ganz herzlich und lobte die sehr guten Leistungen, die nur durch Fleiß, Ausdauer und Ehrgeiz möglich gewesen seien. Die anschließende Festrede des Abends hielt Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, der gleichzeitig selber ein erfolgreicher Bauunternehmer aus dem Siegerland ist und jahrelang Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd war. Er machte klar, welch großen Anteil das Bauhandwerk am zivilisatorischen Gemeinwohl trägt: „Was wäre das Leben ohne Bauhandwerk? Alles, was uns die Möglichkeit gegeben hat, uns zivilisatorisch zu entwickeln und in geschützten Räumen zu leben und zu arbeiten, hat das Fundament in unserer Arbeit, in der Arbeit des Bauhandwerks. Es ist ein Dienst an der ganzen Gesellschaft, die alles Weitere auf dem aufbaut, für das wir die Grundlage schaffen. Wir tun das in einer Selbstverständlichkeit und mit einem großen Know-how – so selbstverständlich, dass viele Menschen, die unsere Handwerksleistung nutzen, sich der fundamentalen Bedeutung nicht mehr bewusst sind.“ Nach einem Einblick in die Arbeit und die aktuellen Themen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes in Berlin, machte er den frischgebackenen Absolventen Mut für die Zukunft und wies auf die gute Konjunktur hin, die sich in seinen Augen auch so schnell nicht ändern werde: „Die Bauwirtschaft in Deutschland steht auf dem Fundament vieler sachkundiger Unternehmer und bestens ausgebildeter Mitarbeiter die auch in den nächsten Jahrhunderten unseren Lebensraum gestalten und bauen werden.“

Sieben „Prüfungsbeste“ ausgezeichnet

Insgesamt feierten 71 Gesellen und Facharbeiter ihre bestandene Prüfung, darunter auch zehn Absolventen, die im Rahmen des dualen Studiengangs „Bauingenieurwesen“ ihre Gesellenbriefe erhielten. Unter großem Applaus des Publikums nahmen 12 Straßenbauer, acht Betonbauer, 13 Maurer, drei Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und 26 Zimmerer ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe nach drei Jahren Ausbildungszeit entgegen. Ebenso freuten sich fünf Tiefbaufacharbeiter (Fachrichtung Straßenbau), zwei Hochbaufacharbeiter (Fachrichtung Beton- und Stahlbetonbau) und zwei Ausbaufacharbeiter (Fachrichtung Zimmerer) über ihre bestandenen Prüfungen nach zwei Ausbildungsjahren. Die Freude war darüber hinaus auch den 11 Meisterschülern im Straßenbauerhandwerk ins Gesicht geschrieben. Sie konnten sich über bestandene Prüfungen freuen. Besonders erfreulich ist, dass auch in diesem Jahr insgesamt sieben Mal die Auszeichnung „Prüfungsbester“ vergeben werden konnte. Diese Auszeichnung wird demjenigen erteilt, der die Note „sehr gut“ in dem einen und mindestens die Note „gut“ in dem anderen Prüfungsteil (praktisch bzw. theoretisch) erreicht hat.

 

In diesem Jahr sind „Prüfungsbeste“:

Phil-Lukas Schröder (Straßenbauer)
Ausbildungsbetrieb: Kurt Schmelzer GmbH, Attendorn

Lukas Hessmann (Beton- und Stahlbetonbauer, dualer Student)
Ausbildungsbetrieb: Hubert Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt

Tom Loos (Beton- und Stahlbetonbauer, dualer Student)
Ausbildungsbetrieb: Runkel Fertigteilbau GmbH, Wilnsdorf

Julius Bulle (Maurer)
Ausbildungsbetrieb: Egon Behle GmbH & Co. KG, Kirchhundem

Florian Blechinger (Maurer, dualer Student)
Ausbildungsbetrieb: Fritz Meyer GmbH, Altenkirchen

Marwin Langer (Maurer, dualer Student)
Ausbildungsbetrieb: F.W. Meier GmbH, Plettenberg

Emanuel Obermann (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Markus Böhmer, Niederfischbach

 

Die sieben Gesellen erhielten für ihre hervorragende Leistung eine Medaille mit Gravur sowie ein Multitool-Werkzeug und eine Bluetooth-Musikbox.

 

[Text und Bilder: Rebecca Dalhoff]     [Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!]

 

 

 

 

 

 

74 Prüflinge freuen sich über erfolgreiche Weiterbildung

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) in Kreuztal bekamen kürzlich 74 Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Hoch- und  Tiefbau sowie Betonfertigteilbau ihre Zeugnisse und Urkunden überreicht. Sie haben erfolgreich ihre Weiterbildungen zum Vorarbeiter im Hoch- oder Tiefbau, zum Werkpolier im Tiefbau oder zum Betonfertigteilexperten abgeschlossen. Erstmals wurden auch Betonfertigteilmonteure in einem neuen und bundesweit einzigartigen Lehrgang ausgebildet.  

Insgesamt 74 Männer haben im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau noch einmal die Schulbank gedrückt, um sich beruflich und fachlich weiterzuentwickeln. Dazu haben sie an unterschiedlichen Lehrgängen teilgenommen, die zwischen 90 und 160 Unterrichtsstunden umfassen. Neben den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten standen auch die Themen Recht, Organisation und Kommunikation auf den Stundenplänen der Fach- und Führungskräfte aus dem Hoch- und Tiefbau sowie dem Betonfertigteilbau. Zwischen 15 und 20 Dozenten aus verschiedenen Unternehmen der Baubranche stehen in jedem Lehrgang zur Verfügung. Besonders die beiden Weiterbildungsangebote zum „Betonfertigteilexperten“ und zum „Betonfertigteilmonteur“, die in dieser Form bundesweit nur im AWZ Bau in Kreuztal angeboten werden, lockten Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands und sogar aus den angrenzenden Nachbarländern an. Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Baus, freute sich sichtlich, dass einige Teilnehmer die bis zu 580 km weite Fahrt auf sich genommen haben, um ihr Zeugnis persönlich in Empfang zu nehmen. „Ich heiße Sie alle herzlich willkommen und freue mich, dass Sie trotz teilweise sehr weiter Anreise heute hier sind. Sie haben Ihre Weiterbildung erfolgreich absolviert und immer mit Leidenschaft Ihr Handwerk ausgeführt. Das begeistert mich“, so Horst Grübener in seiner Begrüßung. Zudem dankte er den Firmen, die mit Werks- und Baustellenbesichtigungen das Weiterbildungsangebot bereichert haben und natürlich den Betrieben der Lehrgangsteilnehmer, die durch die Unterstützung der Weiterbildung in ihre Mitarbeiter investiert haben. „Die Investition in Menschen lohnt sich immer, denn der Erfolg kommt zurück“, betonte Horst Grübener. Es sei den Betrieben hoch anzurechnen, wenn sie in Zeiten des Fachkräftemangels und des hohen Arbeitsaufkommens ihre Mitarbeiter für eine Weiterbildung freistellen.  Er gab abschließend einen kleinen Impuls zum Thema „Zeit“ und stellte sich die Frage, was eigentlich gut genutzte Zeit bedeute. Dabei stand eines für ihn fest: „Sie, liebe Lehrgangsteilnehmer, haben Ihre Zeit sinnvoll und effektiv genutzt. Sie haben Zeit angelegt, um sich neues Wissen anzueignen und in Zukunft weiterzukommen. Sie haben sich in der Zeit der Weiterbildung fachlich, aber auch menschlich weiterentwickelt. Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Erfolg und dass Sie ihre Zeit weiterhin sinnvoll gestalten.“ Zur Erinnerung an die Zeit der Weiterbildung im AWZ Bau bekamen alle Teilnehmer symbolisch eine kleine Sanduhr geschenkt.

Gelungener Auftakt für neuen und bundesweit einzigartigen Lehrgang „Betonfertigteilmonteur“

Auch Elisabeth Hierlein, Geschäftsführerin der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V., war nach Kreuztal gekommen, um zur erfolgreich absolvierten Weiterbildung zu gratulieren. Besonders freue sie sich, dass in diesem Jahr auch erstmals die Zeugnisse an 29 frischgebackene „Betonfertigteilmonteure“ überreicht werden können. Dieser neue und bundesweit einzigartige Weiterbildungslehrgang wurde gemeinsam vom AWZ Bau und der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. entwickelt. Elisabeth Hierlein gab einen Einblick, wie ein solches neues Weiterbildungsangebot entsteht und auch wie viel organisatorisches Know-how damit verbunden ist. „Bisher hat jeder Betrieb seine Monteure selber irgendwie angelernt. Learning by doing lautete die Devise. Eine einheitliche Ausbildung gab es aber nicht. Aber auch die Theorie ist im Bereich der Betonfertigteilmontage nicht zu verachten. Immerhin geht es auch um das Thema Sicherheit. Wir haben den Bedarf an dieser Stelle erkannt und gehandelt: Der neue Lehrgang zum Betonfertigteilmonteur wurde ins Leben gerufen. Wir mussten den fachlichen Input festlegen, die Module strukturieren und die wichtigste Frage war: Wer kann hier unterrichten? Denn Praktiker sind in der Regel keine Lehrkräfte“, umschweifte Hierlein die Entstehung des Lehrgangs. Engagierte Dozenten seien gefunden und eigens für das Unterrichten geschult worden. Die Voraussetzungen für einen guten Kursauftakt seien damit in sehr guter Zusammenarbeit aller Beteiligten geschaffen worden. Diese Weiterbildung habe zum Ziel, Mitarbeiter der Branche zu schulen, aber auch Quereinsteigern die Möglichkeit zu bieten, Fuß zu fassen. Angesichts des Fachkräftemangels sei das eine tolle Chance. „Umso mehr freue ich mich heute, dass sie alle – egal an welchem Weiterbildungslehrgang – mit Erfolg teilgenommen haben und heute die Zeugnisse in Empfang nehmen können. Ich gratuliere Ihnen“, so Elisabeth Hierlein abschließend.

Bauhandwerk ist auf gut ausgebildete Mitarbeiter angewiesen – „Sie bereichern Ihre Betriebe“

Rüdiger Sabisch, stellvertretender Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd lobte die vielseitigen Möglichkeiten, die das AWZ Bau bietet: Neben der Ausbildung, den verschiedenen Weiterbildungslehrgängen und Tagesseminaren gibt es auch eine Meisterschule und die Möglichkeit des dualen Studiums. „Das Bauhandwerk ist auf gute Mitarbeiter angewiesen. Deshalb sind wir sehr froh und dankbar über dieses Angebot hier. Sie alle haben einen Teil Ihrer Freizeit in die Weiterbildung gesteckt und bereichern als gut ausgebildete Mitarbeiter Ihre Betriebe. Viele Menschen haben Sie auf dem bisherigen Weg und auch bei dem Baustein der Weiterbildung unterstützt: Familie, Ausbilder, Arbeitgeber und Dozenten. Vielen Dank dafür. Gott segne das ehrbare Handwerk“, sagte Rüdiger Sabisch.

Anschließend wurden die Zeugnisse überreicht. Besonders geehrt wurden die sieben Prüfungsbesten, deren Prüfungsergebnis insgesamt „sehr gut“ lautete. Sie durften sich über einen Pokal und ein leckeres Präsent freuen. Bei einem gemeinsamen Imbiss konnten sich die Teilnehmer noch in lockerer Atmosphäre austauschen.

Erfolgreich an den Weiterbildungslehrgängen teilgenommen haben:

Betonfertigteilexperte 

Björn Arhelger (Bauunternehmung Günther GmbH & Co. KG, Netphen)
Timmi Baetke (SBL Schwarzwälder Beton-Fertigteile-Werk GmbH & Co. KG, Lahr)
Baler Selvi (KETONIA GmbH Spannbeton-Fertigteilwerk, Weiden)
Matthias Bareiss (GOLDBECK Betonelemente GmbH, Hamm)
Andreas Bartsch (GOLDBECK Betonelemente GmbH, Hamm)
Michael Gödecke (GOLDBECK Betonelemente GmbH, Hamm)
Tobias Benson (Brüninghoff GmbH & Co. KG, Heiden)
Christian Birkner (Hering Bau GmbH & Co. KG, Burbach)
Dominik Seibt (Hering Bau GmbH & Co. KG, Burbach)
Patrick Böttner (FBW Fertigbau Wochner GmbH & Co. KG, Lahr)
Lars Weigand (FBW Fertigbau Wochner GmbH & Co. KG, Lahr)
Stefan Müller (BB Beton und Bauwaren GmbH, Zeulenroda-Triebes)
Robert Scholze (Betonwerk Schuster GmbH, Cunewalde)
Paul Skrbek (Hönninger Betonfertigteil GmbH, Kirchseeon)
Steven Stedele (Dobler GmbH & Co. KG, Kaufbeuren)
Tobias Stöckl (BWL Betonfertigeilewerk Linkenheim GmbH & Co. KG, Linkenheim)

Prüfungsbeste

Marvin Bode (Wiesensee GmbH & Co. KG, Wittingen-Radenbeck)
Markus Hilkenbach  (August Lücking GmbH & Co. KG, Warburg-Bonenburg)
Marcus Puchta (Max Bögl Fertigteilwerke GmbH & Co. KG, Neumarkt)

 

Vorarbeiter  Hochbau 

Sascha Andrick (Horst Andrick GmbH & Co. KG, Siegen)
Marcin Jerzy Bzdok (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal)
Felix Falz (Baukult GmbH & Co. KG, Hatzfeld)
Tim Gabriel  (STH Hüttental GmbH, Netphen)
Christian Fritz (Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG)
Jens Kalkowski (BERGE-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)
Julian Groß (W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Siegen
Eric Klein (W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Siegen)
Guido Kühndahl (W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Siegen)

Prüfungsbeste

Sebastian Klein (Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen)
Sven Sonneborn (BERGE-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

 

Vorarbeiter Tiefbau     

Markus Allebrodt (Hubert Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)
Steffen Bloss (Kurt Schmelzer GmbH, Attendorn)
Gzim Krasniqi (Heckmann Bau GmbH & Co. KG, Brilon)
Maximilian Schade (BERGE-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)
Wladimir Schmidt (Thomas GmbH Bauunternehmen, Kreuztal)
Alexander Vetter (Technische Betriebe Offenburg, Offenburg)

 

Werkpolier Tiefbau     

Alexander Dreisbach (BERGE-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)
Christian Hellwig (Feldhaus Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Schmallenberg)
Tobias Horter (D & Z Bauunternehmung GmbH, Neudrossenfeld)
Dirk-Arno Klein (Stadt Kreuztal)
Rafael Mazur (Heinrich Weber GmbH & Co. KG, Siegen)
Pierre Nierstenhöfer (Adolf Koch Bauunternehmung GmbH, Reichshof)
Michael Schmitt (Albert Jüngst GmbH, Bad Berleburg)

 

Prüfungsbeste

Christian Gorris (Loos Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Freudenberg)
Benjamin Loos (Loos Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Freudenberg)

 

Betonfertigteilmonteure

Marc Küpers (Dreßler Bau GmbH, Stockstadt)
Thomas Büttner (Dreßler Bau GmbH, Stockstadt)
Alexander Faqi (J. Lehde GmbH, Soest)
Manuel Franze (Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg)
Tobias Rohrbach (Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg)
Matthias Friesen (MB GmbH, Bad Driburg)
Miroslav Hasala (Max Bögl Wind AG, Neumarkt)
Karsten Oelsner (Max Bögl Wind AG, Neumarkt)
Adam Pokorny (Max Bögl Wind AG, Neumarkt)
Jakub Reinhart (Max Bögl Wind AG, Neumarkt)
Petr Riman (Max Bögl Wind AG, Neumarkt)
Rafal Lazaj (Goldbeck Montage GmbH, Bielefeld)
Jens Konrad (GP Papenburg GmbH, Salzgitter)
Martin Michael (Goldbeck Montage GmbH, Hirschberg)
Toni Zühlke (Goldbeck Montage GmbH, Hirschberg)
Jens Möring (Elementbau Osthesee GmbH & Co. ELO KG, Eichenzell)
Gabriel Sauer (Elementbau Osthesee GmbH & Co. ELO KG, Eichenzell)
Stefan Baier  (Elementbau Osthesee GmbH & Co. ELO KG, Eichenzell)
Adrian Metzler (Elementbau Osthesee GmbH & Co. ELO KG, Eichenzell)
Uwe Anders (Florack Bauunternehmen GmbH, Heinsberg)
Steven Nadazy (BEFER GmbH, Halberstadt)
Stefan Simeth (Karl Bachl Betonwerk, Röhrnbach)
Frank Winkler (Erich Tönnissen GmbH, Kleve)
Michal Majchrzak (Betonwerk Werste GmbH, Bad Oeynhausen)
Ronny Wellhausen (Betonwerk Werste GmbH, Bad Oeynhausen)
Christian Gebel (REKERS Betonwerk GmbH & Co. KG, Spelle)
Andreas Pilz (REKERS Betonwerk GmbH & Co. KG, Spelle)
Hans Sehnert (REKERS Betonwerk GmbH & Co. KG, Spelle)
Michael Heidemann (Brüninghoff GmbH & Co. KG, Heiden)

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff