Abschlussfeier des AWZ Bau: 112 Fachkräfte freuen sich über bestandene Prüfungen im Bauhandwerk

Siegen-Wittgenstein/Olpe. Jedes Jahr ist die große Abschlussfeier des Aus- und Weiterbildungszentrums (AWZ) Bau etwas Besonderes und wird mit viel Herzblut organisiert. In diesem Jahr wurden insgesamt 2 Facharbeiter, 86 frischgebackene Gesellinnen und Gesellen sowie 24 Meisterinnen und Meister in die Weißtalhalle in Kaan-Marienborn eingeladen, um den Erfolg gebührend zu feiern. Erstmalig führte Gaby Rosenkranz als Moderatorin durch das Programm, das mehrere Highlights zu bieten hatte.

Die Veranstaltung startete mit einer Fotoshow, die Impressionen vom Tag der praktischen Prüfung zeigte. Dazu gab es allerhand Zitate rund um das Bauhandwerk, die für so manchen Lacher sorgten. Anschließend begrüßte Matthias Dickel, Obermeister der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd, die jungen Fachkräfte, ihre Familien, die Vertretenden der Ausbildungsbetriebe sowie die Ehrengäste in der festlich geschmückten Halle. Doch nicht nur für die jungen Fachkräfte war dies ein besonderer Tag, sondern auch für den Obermeister selbst. Denn: Es war sein Geburtstag. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, bei der Abschlussfeier dabei zu sein. Als Dankeschön für diesen Einsatz und verbunden mit guten Geburtstagswünschen überreichte deshalb Judith Hamers, kaufmännische Geschäftsführerin des AWZ Bau, ein kleines Präsent, das Matthias Dickel sichtlich zum Strahlen brachte. Das Publikum stimmte daraufhin prompt ein Geburtstagslied an. Judith Hamers ging anschließend in ihrem Eingangsimpuls auf die Bedeutung von „Freisprechung“ ein und welche Gefühle ein solcher Neuanfang nach der Ausbildungszeit wohl mit sich bringen würde.

 

„Die handwerkliche Ausbildung ist so wichtig wie nie“

Organisiert wird die große Abschlussfeier jedes Jahr im Auftrag der Bauinnung sowie der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd, der Handwerkskammer Südwestfalen sowie der Industrie- und Handelskammer Siegen. Ebenso beteiligt sind die Zimmerer-Innung Hagen und die Straßenbauer-Innung Südwestfalen. Zu den Gästen gehörte an diesem Abend auch Dirk Terlinden, Bürgermeister der Stadt Bad Laasphe. Er nutzte die Gelegenheit und gratulierte den jungen Fachkräften im Namen aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region in seinem Grußwort. Dabei betonte er: „Die handwerkliche Ausbildung ist so wichtig wie nie. Sie werden alle dringend benötigt, um öffentliche wie private Aufträge mit hoher Qualität auszuführen.“ Er berichtet ebenso von seinem Besuch im AWZ Bau, als er in Anbetracht der Prüfungsbauwerke spüren konnte, dass Schweiß und Spannung noch in der Luft lagen. „Beeindruckend zu sehen, mit welcher Präzision und Leidenschaft Einige zu Werke gegangen sind – und das trotz Prüfungsstress. Wunderbar, wenn man etwas gestalten und schaffen kann und am Ende des Tages auch noch mit einem Facharbeiter-, Gesellen- oder Meisterbrief belohnt wird.“

 

„Sie werden beneidet für das, was Sie schon geschafft haben“

Die Festrede des Abends hielt Dr. Thilo Pahl. Er ist seit dem 1. Juli 2024 der neue Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Siegen. Er gratulierte den Gesellinnen und Gesellen sowie Facharbeitern mit den Worten: „Sie können stolz sein, die erste Hürde Ihres beruflichen Werdegangs so erfolgreich gemeistert zu haben. Sie haben einen Beruf erlernt, der sichtbare Ergebnisse bringt, der Menschen glücklich macht und das Leben der Menschen verbessert. Ab heute sind Sie auch Vorbild – für die jungen Menschen, die Ihnen nachfolgen werden. Sie werden beneidet für das, was Sie schon geschafft haben.“ Anschließend wandte er sich an die Meisterinnen und Meister: „Was gibt es eigentlich für ein schöneres Wort für einen Experten als den auch im Sport stets angestrebten Meister-titel? Sie sind absolut fachlich spitze! Sie sind Meister, Sie sind hochmotiviert und nun haben Sie es selbst in der Hand. Machen Sie das Beste daraus!“

 

„Bauwerke sind nie fertig“

Motivation sei in der heutigen Zeit nicht leicht. „Die Anforderungen an einen selbst steigen, es gibt Krisen und sogar Kriege und dass man sich selbst stets weiterentwickelt – da führt kein Weg dran vorbei. Sie vollenden heute ein Bauwerk, das nicht nur aus Asphalt, Beton oder Ziegeln besteht, sondern aus harter Arbeit, hoher Motivation und sehr viel Leidenschaft. Bauwerke sind jedoch nie fertig. Es kommt immer die Zeit, wo Umbauten oder Sanierungen erforderlich sind, um das Bauwerk an sich ändernde Bedingungen anzupassen. Und genau so sollten auch Sie am Ball bleiben und sich fortbilden, auch wenn Sie heute sehr stolz auf das bisher Erreichte sein können“, so Dr. Thilo Pahl. Außerdem bedankte sich der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer bei den Betrieben, die ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung durch die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes gerecht geworden seien.

 

Musik und Comedy sorgen für Unterhaltung

Neben einem Interview mit dem Obermeister der Zimmerer-Innung Hagen Klaus Plohmann, AWZ Bau-Ausbilder Klaus Achenbach und dem dualen Studenten im Straßenbauerhandwerk Samuel Frenker-Hackford sorgte eine besondere musikalische Programmeinlage von fünf Auszubildenden des ersten Lehrjahres aus dem Maurer-, Zimmerer-, Straßenbauer-, Beton- und Stahlbetonbauer- sowie aus dem Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk mit AWZ Bau-Ausbilder Manuel Brüssler für gute Unterhaltung. Zu den Klängen von „We will rock you“ und einem weiteren Lied trommelten sie mit bautypischen Werkzeugen, die sie aus ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf mitgebracht hatten. Anschließend betrat Comedian und Poetry Slammer Tobias Beitzel die Bühne und sorgte mit seinem aktuellen Programm „Katy Perry macht Urlaub auf Amrum“ für so manchen Lacher im Publikum.

 

Fünf Prüfungsbeste

Die feierliche Übergabe der langersehnten Prüfungszeugnisse, Facharbeiter-, Gesellen- und Meisterbriefe moderierte Heiko Schmid, technischer Geschäftsführer des AWZ Bau. Er gab einen kleinen Einblick in Zahlen, Daten und Fakten und gratulierte den erfolgreichen jungen Gesellinnen und Gesellen, den Facharbeitern sowie Meisterinnen und Meistern herzlich. Fünf junge Fachkräfte konnten in diesem Jahr als Prüfungsbeste ausgezeichnet werden: Jim Robin Hufnagel aus Lennestadt (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal), Alexander Dicke aus Freudenberg (Otto Quast GmbH & Co. KG Bauunternehmung, Siegen), Vico Abdel Ghani aus Neunkirchen (Brederlow Bau GmbH, Neunkirchen), Jonathan-Joshua Diedrichs aus Netphen (Büdenbender Hausbau GmbH, Netphen) und Jonah Zittlau aus Sprockhövel (OK-TEAM, Hattingen). Dafür muss entweder die praktische oder die schriftliche Prüfung mit „sehr gut“ und die weitere Prüfung mit mindestens „gut“ absolviert worden sein. Beim anschließenden gemeinsamen Essen und dem ein oder anderen Kaltgetränk konnte der Erfolg mit viel Freude gefeiert werden.

 

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff

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Weiterbildungslehrgänge im AWZ Bau erfolgreich abgeschlossen

Kreuztal. Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe erhielten kürzlich 69 Teilnehmer der Weiterbildungslehrgänge Betonfertigteilexperte, Vorarbeiter sowie Werkpolier im Hoch- und Tiefbau im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen ihre Zeugnisse und Urkunden.

Während der Veranstaltung mit den Lehrgangsteilnehmern, Unternehmensvertretern und Dozenten wurde deutlich, wie wichtig ständige Weiterbildung, das Bestreben auf dem Stand der Technik zu bleiben sowie neue, innovative Möglichkeiten im Beruf zu entdecken, ist, um noch besser für das tägliche Leben und für neue Herausforderungen gerüstet zu sein. Den anwesenden Absolventen, die mitunter einen weiten Weg für die Teilnahme an den Weiterbildungslehrgängen im AWZ Bau in Kauf nahmen, war die Erleichterung und der Stolz auf das Geschaffte an diesem Nachmittag anzumerken.

„Bereits zum Lehrgangsstart, als wir Sie hier im AWZ Bau begrüßt haben, habe ich Ihnen meinen Respekt und meine Anerkennung dafür ausgesprochen, dass Sie die Baustellenpraxis gegen den Vollzeitunterricht eintauschen. Nach vielen Unterrichtsstunden, genauer gesagt 90 bei den Betonfertigteilexperten, 120 bei den Vorarbeitern und 160 bei den Werkpolieren, dem Pauken nach Feierabend und den Prüfungen ist es endlich geschafft – herzlichen Glückwunsch!“, so Judith Hamers, Kaufmännische Geschäftsführerin des AWZ Bau.

Lob auch von der Bauinnung

Großes Lob sprach auch Ralph Werthebach als stellvertretender Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd aus. „Ihr habt eine wichtige Etappe in eurem Leben erfolgreich abgeschlossen. Eure harte Arbeit, eure Ausdauer und euer Engagement haben euch zu diesem Erfolg geführt und ich könnte in meiner Position als stellvertretender Obermeister der Bauinnung nicht stolzer sein, heute hier zu stehen und euch zu gratulieren. Ihr habt bewiesen, dass Ihr fähig seid, Hindernisse zu überwinden und eure Ziele zu erreichen“, so Werthebach. Hinzu fügte er: „Als Ihr im AWZ Bau eure Weiterbildung begonnen habt, habt Ihr euch vielleicht gefragt, was euch erwarten würde. Heute könnt Ihr stolz darauf zurückblicken, wie weit Ihr gekommen seid und was Ihr erreicht habt. Doch lasst euch gesagt sein, dass dies erst der Anfang ist. Das Leben im Handwerk hält viele weitere Herausforderungen und Abenteuer für euch bereit. Seid mutig, seid entschlossen und vor allem seid stets authentisch. Ich bin zuversichtlich, dass Ihr mit eurem Wissen, euren Fähigkeiten und eurem Fleiß, viele gute Spuren im Handwerk hinterlassen werdet.“

 

Prüfungsbeste geehrt

Bei der nachfolgenden Zeugnisübergabe wurden die jeweiligen Prüfungsbesten mit einer Glas-Medaille und einem Präsent mit dem passenden Aufdruck „Wer kann, der kann!“ geehrt.

 

Bei den Betonfertigteilexperten erhielten ihre Zeugnisse:

Christian Dürr (Peter Gross Hochbau GmbH & Co. KG, Heringen)

Mirko Engelbrecht (Befer GmbH, Halberstadt)

Felix Graßmee (Goldbeck Betonelemente Hamm GmbH, Hamm)

Andreas Hügging (Brüninghoff Beton Fertigteilwerk GmbH & Co. KG, Heiden)

Benjamin Janke (Zuber-Beton, Crailsheim)

Andreas Laux (Goldbeck Betonelemente Hamm GmbH, Hamm)

Mathias Obermaier (Karl Bachl Betonwerke GmbH & Co. KG, Röhrnbach)

Florian Schauer (Karl Bachl Betonwerke GmbH & Co. KG, Röhrnbach)

Hannes Schweitzer (Peter Gross Hochbau GmbH & Co. KG, Heringen)

Grzegorz Sledz (Elementbau Schlangen GmbH & Co. KG, Wuppertal)

Mykhailo Syniuta (Bremer Fertigteile Paderborn GmbH & Co. KG, Paderborn)

Daniel Traiber (Spenner Syston GmbH, Bielefeld)

Mario Zitzow (Befer GmbH, Halberstadt)

 

Prüfungsbeste:

Christian Bradler (HABAU Deutschland GmbH, Heringen)

René Donath (FBW Fertigbau Wochner GmbH & Co. KG, Lahr)

Felix Holtkämper (Betont GmbH, Halle)

Rupert Limbacher (Laumer Bautechnik GmbH, Massing)

Tim Massing (B. Lütkenhaus GmbH, Dülmen)

Marco Medori (FBW Fertigbau Wochner GmbH & Co. KG, Lahr)

Dominik Seifert (Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg)

Fedor Stasuk (Bremer Fertigteile Paderborn GmbH & Co. KG, Paderborn)

Kevin Vogl (Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg)

 

Bei den Vorarbeitern Hochbau erhielten ihre Zeugnisse:

Lukas Müller (Bauunternehmen Wilhelm Scheld GmbH, Biedenkopf)

Luca Prinz (Bauunternehmung GÜNTHER GmbH & Co. KG, Netphen)

Julian Schmidt (Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)

Timo Schumacher (Bauunternehmung GÜNTHER GmbH & Co. KG, Netphen)

Tom Vogel (OTTO Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen)

Egor Wiederhold

Florian Wurm (ARNS Bau GmbH, Wenden)


Prüfungsbeste:

Volker Baumhoff (Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)

Roman Bernhardt (Bauunternehmen Wilhelm Scheld GmbH, Biedenkopf)

Simon Kötting (Brederlow Bau GmbH, Neunkirchen)

Daniel Wirtz (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal)

 

Bei den Vorarbeitern Tiefbau erhielten ihre Zeugnisse:

Christoph Böhme (DB Bahnbau Gruppe GmbH, Berlin)

Franz Enderling (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

Charlie Hanses (Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)

Thomas Kremer (Feldhaus Bergbau GmbH & Co. KG, Schmallenberg)

Christian Noack (Loos Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Freudenberg)

Marvin Ochs (Straßen- und Tiefbau Scheld GmbH, Biedenkopf)

Marc Salzwedel (DB Bahnbau Gruppe GmbH, Berlin)

Lucas Volkmann (DB Bahnbau Gruppe GmbH, Berlin)

 

Prüfungsbeste:

Christopher Burmann (DB Bahnbau Gruppe GmbH, Berlin)

Dominik Seibt (Eiffage Infra-Lärmschutz GmbH, Peine)

 

Bei den Werkpolieren Hochbau erhielten ihre Zeugnisse:

Willem de Leeuw

Mirko Dickel (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

Dimitrij Fedosenko (Kläs GmbH, Haiger)

Daniel Fischer (FUCHS Fertigteilwerke Siegen GmbH, Siegen)

John David Frank

Fehmi Kizil (Hoch Tief Infrastructure GmbH, Köln)

Jan Nolte (Bauunternehmung Kramer Grevenstein GmbH, Meschede)

Daniel Ortjohann (Bauunternehmung Kramer Grevenstein GmbH, Meschede)

Antonio Sabia (MBN GmbH, Georgsmarienhütte)

Tobias Schlosser (FUCHS Fertigteilwerke Siegen GmbH, Siegen)

Benjamin Wohlfahrt (FUCHS Fertigteilwerke Siegen GmbH, Siegen)

 

Prüfungsbeste:

Ansgar Heide (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

Manuel Ries

Nils Saßmannshausen (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

 

Nils Saßmannshausen setzte sich mit der höchsten Punktzahl an die Spitze. Der 27-jährige kam als Quereinsteiger ins Handwerk, denn seine Ausbildung hat er als Industriemechaniker abgeschlossen. Er hat sich bewusst für den Wechsel ins Handwerk entschieden. „Ich kann nicht den ganzen Tag in einer Halle stehen und warten bis Arbeit kommt. Mein Wunsch zum Handwerk bestand eigentlich schon seit meiner Kindheit“, so Nils Saßmannshausen. „Dank einem guten Polier, den wir ihm als Mentor zur Seite gestellt haben und seinem Engagement sowie seiner Willensstärke hat er sich an die Spitze der Weiterbildungsteilnehmer gesetzt“, so Eckehard Hof, Geschäftsführer der Berge-Bau GmbH & Co. KG.

 

 

Bei den Werkpolieren Tiefbau erhielten ihre Zeugnisse:

Ayhan Aksoy (Hoch Tief Infrastructure GmbH, Köln)

Hendrik Hoof (OTTO Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen)

Waleri Kornelsen (Heinrich Weber Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Siegen)

Maximilian Link (Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG, Kirchen)

Markus Mittasch (BUL LüCo + Zinggrebe GmbH & Co.KG, Blomberg)

Achim Pietsch (Stadt Sprockhövel)

Sebastian Rein (Heinz Schnorpfeil Bau GmbH, Treis-Karden)

Björn Schwellnus (Hoch Tief Infrastructure GmbH, Köln)

Wjatscheslaw Tagilzew (Robert Hess GmbH, Niederkassel)

Andre Voll (OTTO Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen)

Dirk Wick (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

 

Prüfungsbester:

Sebastian Heinz (Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG, Kirchen)

 

Ehrung Landessieger 2023

AWZ Bau: Drei Toptalente im Bauhandwerk geehrt 

Moritz Eigner ist NRW-Landessieger im Maurerhandwerk und nimmt an Deutscher Meisterschaft in Erfurt teil

 

 

Kreuztal. Auch in diesem Jahr konnten sich drei junge Fachkräfte aus dem heimischen Bauhandwerk, die allesamt ihre überbetriebliche Ausbildung im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) absolviert haben, sehr erfolgreich beim NRW-Landeswettbewerb des deutschen Handwerks präsentieren und in ihren Berufen einen Sieg, einen 3. Platz und einen 4. Platz holen. Sie gehören damit zu den Toptalenten des Handwerks in NRW und wurden für ihre Leistung im AWZ Bau in Kreuztal-Fellinghausen geehrt.

 „Ihr habt beim Leistungswettbewerb euer Können unter Beweis gestellt und sehr gut abgeschnitten. Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns mit euch und wertschätzen eure herausragende Leistung“, so Heiko Schmid, Technischer Geschäftsführer des AWZ Bau, der die Veranstaltung eröffnete und auch die Firmenvertreter und Gäste herzlich begrüßte.

Moritz Eigner ist NRW-Landessieger im Maurerhandwerk

Im NRW-weiten Vergleich liegt der frischgebackene Maurergeselle Moritz Eigner aus Bad Berleburg (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück) an der Spitze: der Junghandwerker aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Südwestfalen überzeugte beim praktischen Leistungswettbewerb in Düsseldorf-Wesel die Jury und wurde zum Landessieger NRW im Maurerhandwerk 2023 gekürt. Damit hat er auch das Ticket für den Bundeswettbewerb am 12. und 13. November 2023 in Erfurt gezogen, auf den er sich aktuell „in den heimischen Hallen“ im AWZ Bau intensiv vorbereitet. Hier steht ihm Thomas Rademacher, Ausbilder im Maurer- und Stuckateurhandwerk, mit Rat und Tat zur Seite. Auch zum Landeswettbewerb hat er seinen Schützling begleitet und ordentlich mitgefiebert. „Insbesondere was die Zeit und die geforderte Genauigkeit angeht, war das eine Herausforderung beim Landeswettbewerb. Aber in einem starken Teilnehmerfeld konnte Moritz Eigner sich durchsetzen. Kompliment, das war eine tolle Leistung“, lobt der erfahrene Ausbilder den NRW-Landessieger.

Carl Leon Gebauer belegt 3. Platz im Landesvergleich

Beton- und Stahlbetonbauer Carl Leon Gebauer aus Halver (F.W. Meier GmbH Bauunternehmen, Plettenberg) wurde 3. Landessieger in seinem Gewerk. Sein Ausbilder Falko Erpel, der den Junghandwerker selbstverständlich zum Wettbewerb begleitet hat, ließ Revue passieren: „Viel mehr ging nicht. Du hast die Aufgabe richtig begonnen und bist fast fertig geworden. Letztendlich haben nachher Kleinigkeiten entschieden. So einen Wettbewerb mit den gestellten Aufgaben muss man erst einmal mental durchstehen und das Ganze dann noch geistig und handwerklich umsetzen.“

Joelle Schneider erfolgreiche Straßenbauerin

Der Landeswettbewerb der Straßenbauer fand in diesem Jahr in Aachen statt. Mit dabei war als einzige Frau im Teilnehmerfeld die frischgebackene Straßenbauergesellin Joelle Schneider aus Wenden (Heinrich Weber, Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Siegen). Es lief recht gut, sodass ihr am Ende zunächst gemeinsam mit einem weiteren Wettbewerber der 3. Platz zugesprochen wurde. Leider wurde diese Entscheidung im Nachgang revidiert. Deshalb hat Joelle Schneider letztlich den 4. Platz belegt. Für das AWZ Bau ist dieser etwas unglückliche Umstand Grund genug, die junge Straßenbauerin trotzdem gebührend für ihre erfolgreiche Leistung im Wettbewerb zu ehren. „Hier geht es auch um Wertschätzung und die muss da sein. Du hast alles gegeben und durchgezogen. Dabei sein ist alles. Egal welcher Platz es letztlich geworden ist: Ihr könnt alle wahnsinnig stolz auf eure Leistung sein“, so Heiko Schmid, der Joelle Schneider mit Manuel Brüssler, Ausbilder im Straßenbauerhandwerk, nach Aachen begleitet hat.

„Ihr zeigt die Leistungsfähigkeit des Handwerks in der Region“

Auch der Lehrlingswart der heimischen Bauinnung, Daniel Helmig, ließ es sich nicht nehmen den jungen Fachkräften persönlich zu gratulieren: „Das war eine großartige Leistung, die Sie gezeigt haben. Herzlichen Glückwunsch! Wir als Bauinnung Westfalen-Süd sind sehr stolz darauf, dass wir auch in diesem Jahr wieder so talentierte junge Menschen dabeihaben. Durch Ihren Erfolg zeigen Sie auch die Leistungsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe in der Region.“

 Abschließend überreichte Heiko Schmid dem Erst- und dem Drittplatzierten einen personalisierten gläsernen Pokal sowie allen drei Fachkräften einen hochwertigen Akkuschrauber als Anerkennung für die herausragende Leistung. Freudestrahlend nahmen die drei Toptalente des heimischen Handwerks die Geschenke entgegen.

 

Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Lehrlingswart Daniel Helmig, Maurergeselle Moritz Eigner, Straßenbauergesellin Joelle Schneider, Beton- und Stahlbetonbauergeselle Carl Leon Gebauer und Heiko Schmid, Techn. Geschäftsführer des AWZ Bau.

 

Text und Bild: Rebecca Dalhoff

 

Ehrung Kammersieger 2023

 

Kreuztal. Den Titel „Kammersiegerin, bzw. Kammersieger“ haben Joelle Schneider, Moritz Eigner und Carl Leon Gebauer bereits in der Tasche. Durch ihre ausgezeichneten Leistungen hat die 19-jährige Joelle Schneider aus Wenden, die ihre Ausbildung als Straßenbauerin bei der Firma Heinrich Weber Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG in Siegen absolviert hat, mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Genauso wie der 23-jährige Moritz Eigner aus Bad Berleburg. Er hat im Rahmen des Dualen Studiums Bauingenieurwesen das Maurerhandwerk bei Berge-Bau GmbH & Co. KG in Erndtebrück erlernt und zeigt mit seiner Bestleistung, dass der Kammerbezirk Arnsberg die Fachkräfte von Morgen auf den Arbeitsmarkt bringt. Auch Carl Leon Gebauer aus Halver, der sich bei dem Plettenberger Bauunter-nehmen F. W. Meier GmbH als Beton- und Stahlbetonbauer hat ausbilden lassen, ist kürzlich im Rahmen einer Feierstunde im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen geehrt worden. „Sie haben sich diesen Titel durch ihre besonderen Leistungen verdient. Mit dem Handwerk kann man Großes bewegen, dazu brauchen wir aber Fachkräfte wie Sie es sind“, betont Heiko Schmid. Der Technische Geschäftsführer des AWZ Bau ist sichtlich stolz auf die drei jungen Nachwuchskräfte. Immerhin sei im Ausbildungszentrum in Fellinghausen auch ein großer Teil der Fähigkeiten vermittelt worden.

„Ihr habt viel erreicht. Ihr könnt nur gewinnen und so eine Chance bekommt ihr nur einmal im Leben“, erklärt Thomas Rademacher, Ausbilder im AWZ Bau. „Ihr habt bei eurer Gesellenprüfung schon hervorragende Leistungen gezeigt. Glaubt an eure eigenen Stärken und kämpft bis zur letzten Minute. Am Ende entscheiden Zollstock, Wasserwaage und die geforderten Maße“, so Rademacher. Neben der Gratulation gab es im Rahmen der Feierstunde eine signierte Wasserwaage und einen gläsernen Pokal.

Doch mit dem Titel Kammersieger allein möchten sich Joelle Schneider, Moritz Eigner und Carl Leon Gebauer noch nicht zufriedengeben. Sie möchten den Weg der Herausforderungen und des Messens mit anderen Gesellinnen und Gesellen noch weiter gehen. Am 28. September geht Moritz Eigner beim Landeswettbewerb als Maurer in Düsseldorf-Wesel an den Start. Carl Leon Gebauer will am gleichen Tag in Bielefeld als Beton- und Stahlbetonbauer beim Landeswettbewerb Höchstleistungen abrufen, um mit möglichst vielen Gesamtpunkten zu glänzen. Selbst wenn Joelle Schneider noch ein wenig mehr Zeit hat, bis sie am 14. Oktober in Aachen als Straßenbauerin beim Landeswettbewerb antritt, ist sie schon ein wenig aufregt. „Ich habe einfach vor, Gas zu geben und eine gute Arbeit zu leisten. Auch wenn man beim Landeswettbewerb nicht gewinnt, haben wir es wenigstens versucht“, so die 19-jährige Sauerländerin.

Mit unterschiedlichen Ambitionen gehen die Drei mit ihrem ersten Erfolg um.  „Bis jetzt bin ich noch entspannt. Vor der Abschlussprüfung war ich aufgeregter. Dass ich mauern kann, weiß ich ja. Jetzt geht es nur noch um Zusätzliches und um den Spaßfaktor“, erzählt Moritz Eigner. Und auch Carl Leon Gebauer zeigt sich sichtlich souverän. „Noch ist die Aufregung ganz okay. Von ein paar Bauteilen habe ich sogar schon geträumt. Mein Motto ist, dabei sein ist alles. Ich werde alles geben, was ich draufhabe, und sehe es als eine Ehre, dabei sein zu dürfen“, so der 22-Jährige aus Halver im Märkischen Kreis.

Auch Daniel Helmig spricht als Lehrlingswart der Bauinnung Westfalen-Süd ein Grußwort, in dem er betont: „Außergewöhnliche Leistungen verdienen außergewöhnliche Beachtung und Bewunderung. Sie haben in besonderer Weise Talent, Leidenschaft und Leistungsbereitschaft gezeigt und sich die Anerkennung verdient“, so Helmig. „Wer seine Ausbildung so exzellent abgeschlossen hat, der braucht sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen zu machen. Ausbildung ist der Königsweg in der Nachwuchsförderung und der Fachkräftesicherung“, fügte Helmig hinzu. Er dankte vor allem auch den vielen Ausbildern in den Handwerksbetrieben, berufsbildenden Schulen sowie dem Team des AWZ Bau.

Text und Foto: Kai Osthoff

Handwerk ist nicht nur ein Job, sondern eine Berufung – 130 Auszubildende bauen auf ihre Zukunft

Zum Start der überbetrieblichen Ausbildung 2023 konnte das Team des Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau), 14 Maurer, 20 Beton- und Stahlbetonbauer, 34 Straßenbauer, 29 Zimmerer und Zimmerinnen, sowie 10 Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/ innen, begrüßen. Die Anzahl der weiblichen Auszubildenden steigt erfreulicherweise stetig. Im Rahmen der Einführungsveranstaltung am 02.09.2023 bekamen die neuen Auszubildenden mit ihren Erziehungsberechtigten und Unternehmensvertretern die Möglichkeit, das Zentrum und ihre Ausbilder vor dem offiziellen Start am 04.09.2023, kennenzulernen. Auch über die Regionen Siegen-Wittgenstein und Olpe hinaus wird im AWZ Bau ausgebildet, denn auch für die Zimmerer-Auszubildenden aus dem Kreis Hagen führt der Weg nach Kreuztal.

Anfang Juni starteten bereits 23 dual Studierende, 16 im gewerblichen Bereich, sowie acht Bauzeichner/innen mit einem achtwöchigen Grundlehrgang im Rahmen ihres Dualen Studienganges Bauingenieurwesen.

Wie bereits in den Vorjahren ist auch in diesem Jahr der Bereich Straßenbau wieder stark gefragt. Wer sich die A45 anschaut, der weiß: „Wir brauchen Straßenbauer und Straßenbauerinnen“, bringt Heiko Schmid, selbst Straßenbauermeister und Technischer Geschäftsführer des AWZ Bau, diese Entwicklung auf den Punkt. Die Nachfrage nach Bauleistungen im Straßenbau sei enorm und seiner Einschätzung nach, wird sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen, denn bundesweit seien zahlreiche Straßen, Brücken und Autobahnen sanierungsbedürftig.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr, in dem das AWZ Bau die höchste Ausbildungszahl seit Bestehen verzeichnen konnte, bedeutet die Zahl von 130 Auszubildenden einen Rückgang von 24 %; was die bundesweit einbrechenden Ausbildungszahlen in sämtlichen Berufszweigen leider bestätigt.

 

Text und Foto: AWZ Bau

 

Große Abschlussfeier des AWZ Bau: 116 Fachkräfte und Meister feiern bestandene Prüfungen im Bauhandwerk

Siegen-Wittgenstein/Olpe. Die große Abschlussfeier ist immer wieder aufs Neue ein Highlight im Jahreskalender des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau (AWZ Bau, Kreuztal). Auch in diesem Jahr wurde der erfolgreiche Aus- bzw. Weiterbildungsabschluss von 98 Gesellinnen und Gesellen, Facharbeitern sowie einer Meisterin und 17 Meistern gebührend gefeiert. Unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ kamen in der festlich geschmückten Weißtalhalle in Kaan-Marienborn die frischgebackenen Fachkräfte mit ihren Familien und den Vertreterinnen und Vertretern ihrer Ausbildungsbetriebe zusammen.

Die Veranstaltung startete mit einer Fotoshow, die Impressionen aus der Ausbildungszeit sowie vom Prüfungstag zeigte. Die selbst gewählten Zitate unter den Fotos der einzelnen Prüflinge sorgten dabei für den ein oder anderen Lacher im Publikum. Anschließend begrüßte Peter Häner, Lehrlingswart der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd, die Absolventinnen und Absolventen sowie eine Vielzahl von Gästen und betonte: „Das Netzwerk unseres regionalen Bauhandwerks ist groß.“. Organisiert wurde die große Abschlussfeier im Auftrag der beiden Trägerinnungen des AWZ Bau – der Bauinnung sowie der Zimmerer-Innung Westfalen-Süd – der Handwerkskammer Südwestfalen sowie der Industrie- und Handelskammer Siegen. Ebenso beteiligt waren die Zimmer-Innung Hagen sowie die Straßenbauer-Innung Südwestfalen.

Arbeitskraft von unermesslichem Wert für Gesellschaft

Zu den Gästen gehörte unter anderem Drolshagens Bürgermeister Ulrich Berghof, der seine Glückwünsche in einem Grußwort überbrachte: „Ihr Zeugnis ist der Lohn für Ihre Leistung. Darauf können Sie Ihre Zukunft bauen. Sie haben ein solides Fundament gelegt – und zwar kein Streifenfundament, sondern eine massive Bodenplatte und können nun weiter an Ihren Zielen arbeiten. Für unsere Gesellschaft und unser soziales Sicherungssystem ist jeder Einzelne von Ihnen wertvoll. Ihre Arbeitskraft ist von unermesslichem Wert. Wir brauchen Sie und sind auf Sie angewiesen. Mit Ihrem Beruf können Sie Positives für sich selbst und für alle bewirken. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und Erfüllung.“

Kommunikation, Teamwork und gemeinsame Ziele

In einer beeindruckenden Gemeinschaftsaktion bauten Auszubildende des ersten Lehrjahres aus fünf verschiedenen Gewerken auf der Bühne einen schwebenden, sich drehenden Dachstuhl. Dazu brauchten sie nicht mehr als Holz und ihre Hände. Judith Hamers, kaufmännische Geschäftsführerin des AWZ Bau, fasste zusammen, worum es dabei ging: „Bei der Aktion geht es wie im Leben um Kommunikation, Teamwork und gemeinsame Ziele. Dann funktioniert´s! Und das ist auch die Stärke unserer Region.“

 „Handwerk zeigt bemerkenswerte Flexibilität“

 Die anschließende Festrede hielt Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen: „Heute können Sie stolz sein und Ihren Erfolg feiern. Und wir freuen uns mit Ihnen, denn wir haben eine neue Generation talentierter Handwerkerinnen und Handwerker.“ Er betonte zudem den Wert der anspruchsvollen Ausbildung im Handwerk, in die insbesondere die Ausbildungsbetriebe Zeit, Know-how und Geld investierten. Ebenso ging er auf die bemerkenswerte Flexibilität des Handwerks im Wandel der Zeit ein, die sich angesichts neuer Technologien, innovativer Baumaterialien und der zunehmenden Digitalisierung immer wieder zeige. In Folge dessen hätten sich auch die Berufsbilder angepasst und erweitert. „Sie als Handwerkerinnen und Handwerker gestalten die Umgebung in der wir alle leben und hinterlassen bleibende Spuren. Die Straßen, Gebäude und Infrastrukturen, die Sie errichten, dienen der Gesellschaft und den kommenden Generationen. Handwerk ist nicht nur ein Job, sondern Berufung“, so der Maler- und Lackierermeister aus Iserlohn. Gleichzeitig ermutigte er die jungen Fachkräfte, auch in Zukunft ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und damit die Vielzahl an Möglichkeiten zur Weiterbildung im Handwerk zu nutzen.

Videobotschaft von Aaron Masuch – Mitglied der Nationalmannschaft im Maurerhandwerk

Was man im Handwerk erreichen kann, zeigt das Beispiel von Maurergeselle Aaron Masuch. Als Kammersieger schloss der junge Mann im letzten Jahr seine Ausbildung ab und stand an gleicher Stelle, wie die Absolventen der Abschlussfeier in diesem Jahr. Beim anschließenden Landeswettbewerb stand er ebenfalls ganz oben auf dem Siegertreppchen und durfte am Bundeswettbewerb teilnehmen. Dort wurde er gesichtet und in die deutsche Nationalmannschaft seines Gewerks berufen. Da er sich zum Zeitpunkt der diesjährigen Abschlussfeier im Trainingslager der Nationalmannschaft befand, wurde vorab ein Video gedreht. Hier kommt auch sein Ausbilder aus dem AWZ Bau, Thomas Rademacher, zu Wort, der ihn bei allen Wettbewerben unterstützt und begleitet hat: „Aaron hat als ganz normaler Auszubildender mit Ecken und Kanten begonnen. Er hat dann viel Herzblut für seinen Beruf entwickelt. Damit kamen auch Ehrgeiz und Motivation, die letztendlich zum Erfolg geführt haben. Damit ist er ein tolles Vorbild und Motivator für viele junge Auszubildende im Handwerk.“ An die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen hat Aaron Masuch auch eine Botschaft: „Bleibt im Handwerk! Es ist so facettenreich, vielseitig und schön. Ich erlebe Wertschätzung und es ist so viel möglich. Mein Wunsch ist, dass noch mehr Menschen ins Handwerk kommen.“

Comedian Tobias Beitzel sorgt für beste Stimmung

Zunächst sorgte der Wittgensteiner Poetry Slammer und Comedian Tobias Beitzel für jede Menge Gelächter – und das im positiven Sinne. Mit einem Auszug aus seinem Programm „Dorfkind“ unterhielt er das Publikum und hatte mit den erzählten Anekdoten aus dem Wittgensteiner Dorfleben die Lacher auf seiner Seite. Dabei durfte die ein oder andere regional bedingte Frotzelei natürlich auch nicht fehlen. Nach dieser Trainingseinheit für die Lachmuskeln, durften die Absolventinnen und Absolventen gruppenweise auf die Bühne kommen und die langersehnten Zeugnisse, Gesellen- und Meisterbriefe entgegennehmen. Insgesamt durften sich 15 Maurer, ein Hochbaufacharbeiter Fachrichtung Maurer, 19 Betonbauer*innen, zwei Hochbaufacharbeiter Fachrichtung Betonbau, 31 Zimmerer*innen, ein Ausbaufacharbeiter Fachrichtung Zimmerer, 17 Straßenbauer*innen, sechs Tiefbaufacharbeiter Fachrichtung Straßenbau, fünf Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und ein Stuckateur sowie 18 Meister*innen über ihre bestandene Prüfung und einen Meilenstein ihrer Karriere im Bauhandwerk freuen.

Freude und Trauer liegen eng beieinander

Zur Freude über die bestandene Prüfung, mischte sich insbesondere bei der Gruppe der Zimmerer, aber auch bei allen Gästen in der Halle Traurigkeit, denn: Ein Zimmerergeselle fehlte. Marian Büsch hätte an diesem Abend sein Zeugnis und seinen Gesellenbrief als einer der Prüfungsbesten in Empfang nehmen sollen. Leider ist der 30-jährige aus Meinerzhagen Anfang Juni bei Waldarbeiten tödlich verunglückt. Die Betroffenheit aller Anwesenden war groß. An seiner Stelle nahm seine Lebensgefährtin die Dokumente auf der Bühne entgegen und gratulierte allen anderen Zimmerern stellvertretend. Mit einer anschließenden Schweigeminute und einem groß eingeblendeten Foto von Marian Büsch galten ihm die Gedanken Aller im Saal.

 Abschließend gab das Geschäftsführungsteam des AWZ Bau – Judith Hamers und Heiko Schmid – in einem kurzen Abschlussimpuls den Absolventinnen und Absolventen noch mit auf den Weg: „Die Fähigkeit zu lernen ist immens wichtig. Behalten Sie sich das bei!“  Die Moderatorin des Abends war Ayla Pilli, die für ihren 10. Einsatz einen Blumenstrauß von Heiko Schmid überreicht bekam.

Die Prüfungsbesten in diesem Jahr: Für diese Auszeichnung muss entweder die praktische oder die schriftliche Prüfung mit „sehr gut“ und die weitere Prüfung mit mindestens „gut“ absolviert werden.

 

Joelle Schneider (Straßenbauerin)
Ausbildungsbetrieb: Heinrich Weber GmbH, Siegen

Frank Bode (Beton- und Stahlbetonbauer)
Ausbildungsbetrieb: W. Hundhausen GmbH, Siegen

Selina Leidig (Beton- und Stahlbetonbauerin, duale Studentin)
Ausbildungsbetrieb: Runkel Fertigteilbau GmbH, Wilnsdorf

Carl Leon Gebauer (Beton- und Stahlbetonbauer)
Ausbildungsbetrieb: F. W. Meier GmbH, Plettenberg

Nils Teipel (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Martin Knorn, Olpe

Max Isermann (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Robin Feldhaus, Breckerfeld

Simon Langs (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Holzbau Stefan Mosch, Herscheid

Leonard Thomas (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Jan Heimes, Finnentrop

Marian Büsch (Zimmerer)
Ausbildungsbetrieb: Zimmerei und Bedachungen Wurm, Olpe

Max Beichler (Straßenbauermeister)
Betrieb: Otto Quast Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Siegen

 

Text und Fotos:: Rebecca Dalhoff

Dozenten Weiterbildung Bau

Dozenten (m/w/d) gesucht!

Dozenten Weiterbildung Bau

Wenn Wissensvermittlung Ihre Leidenschaft ist, könnte eine Dozententätigkeit im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau das richtige für Sie sein. Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Dozent:innen für unsere Weiterbildungslehrgänge: Vorabeiter sowie Werkpolier im Hoch- und Tiefbau, Betonfertigteilexperte, Meisterschule Straßenbau.
Sowohl berufserfahrene Fach- und Führungskräfte mit großem Praxiswissen als auch erfahrene Dozent:innen mit methodischem und didaktischem Erfahrungsschatz sind bei uns herzlich willkommen.

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innovative Vermittlungsmethoden und die Bereitschaft, Medien adäquat einzusetzen.
• Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und kommunikatives Geschick

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie noch Fragen? Auskunft erteilen:
Heiko Schmid, h.schmid@awz-bau.de, Tel. 02732 2794-57
Judith Hamers. j.hamers@awz-bau.de, Tel. 02732 2794-55

AWZ Bau: Weiterbildungsangebot deutschlandweit begehrt

Kreuztal. In den Weiterbildungslehrgängen Vorarbeiter im Hochbau, Vorarbeiter im Tiefbau, Betonfertigteilexperte sowie Werkpolier im Hochbau und Werkpolier im Tiefbau haben kürzlich im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) 68 Teilnehmer ihre Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden. In einer kleinen Feierstunde bekamen die Fach- und Führungskräfte, die aus verschiedenen Regionen Deutschlands kommen, nun ihre Prüfungszeugnisse sowie Zertifikate überreicht.

Das Weiterbildungsangebot des AWZ Bau ist weit über die Regionsgrenzen hinaus bekannt und gefragt. Deshalb entschieden sich kürzlich 68 junge Männer aus verschiedenen Regionen Deutschlands für eine berufliche Weiterbildung in Kreuztal-Fellinghausen. Teils nahmen sie weite Anreisen in Kauf. Besonders das Weiterbildungsangebot zum Betonfertigteilexperten, das in dieser Form bundesweit nur im AWZ Bau in Kreuztal angeboten wird, lockt Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands in das Siegerland. Selbst aus dem 539 km entfernten Marktoberdorf in Bayern war ein angehender Betonfertigteilexperte angereist. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn inzwischen haben die Teilnehmer ihre Weiterbildungen zum Vorarbeiter im Hoch- oder Tiefbau, zum Betonfertigteilexperten oder zum Werkpolier im Hoch- oder Tiefbau erfolgreich abgeschlossen. Die einzelnen Lehrgänge mit einer Dauer von zwei, drei oder vier Wochen umfassen zwischen 90 und 160 Unterrichtsstunden. Neben den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten stehen auch Themen wie Recht, Organisation, Mitarbeiterführung und Kommunikation auf den Stundenplänen. Unterrichtet werden die Fach- und Führungskräfte der Baubranche dabei jeweils von 15 bis 20 kompetenten Dozentinnen und Dozenten, die ihr fachspezifisches Wissen an die Lehrgangsteilnehmer weitergeben und sie auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten. Außerdem öffneten im Rahmen einzelner Lehrgänge die Firmen W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH und Drössler Betonfertigteile GmbH in Siegen ihre Tore und boten interessante Werksführungen an.

„Seien Sie dankbar für die Chancen, die Ihnen nun mit dem erlernten Wissen offenstehen“

Heiko Schmid, Technischer Geschäftsführer des AWZ Bau, begrüßte im Rahmen der Feierstunde die Teilnehmer der Weiterbildungslehrgänge und deren Firmenvertreter, die Dozentinnen und Dozenten sowie Stephan Hundhausen als Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd. Trotz teilweise weiter Anreise waren zahlreiche Absolventen noch einmal persönlich nach Kreutztal gekommen, um ihr Zeugnis in Empfang zu nehmen. Heiko Schmid betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Weiterbildung im Berufsleben sowie des lebenslangen Lernens. Außerdem beglückwünschte er die Absolventen zum erfolgreichen Bestehen der Weiterbildung und damit zum nächsten Schritt auf der Karriereleiter nach oben. Auch Stephan Hundhausen war gekommen, um den Absolventen der Weiterbildungskurse zu gratulieren. Neben der Freude über den Erfolg ist in den Augen des erfahrenen Bauunternehmers auch das Thema Dankbarkeit wichtig: für die Möglichkeit, sich beruflich weiterentwickeln zu können, für die Unterstützung durch das Unternehmen und für die Chancen, die nun mit dem erlernten Wissen offenstehen.

Prüfungsbeste geehrt

Anschließend wurden die Zeugnisse überreicht. Besonders geehrt wurden die diesjährigen Prüfungsbesten, die für die Auszeichnung ihre Prüfungen mindestens mit der Gesamtnote „gut“ abgeschlossen haben müssen:

Betonfertigteilexperte: Steve Bechstädt (BWB Betonwerke Berlin-Brandenburg, Brandenburg an der Havel) und Ramiz Krasnikov (München)

Vorarbeiter im Hochbau: Felix Gehle (Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Kirchhundem) und Nils Saßmannshausen (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

Werkpolier im Hochbau: Marcel Brüggemann (KAF Falkenhan Bau AG, Kreuztal), Marcin Jerzy Bzdok (Salcef Bau GmbH, Landsberg am Lech) und Christoph Jäger (KLÄS GmbH Bauunternehmen, Haiger)

Werkpolier im Tiefbau: Patrick Mühlhöfer (Spies Straßen- und Tiefbau, Kirchhundem)

Sie durften sich über einen gläsernen Pokal und ein Präsent freuen.

Erfolgreich an den Weiterbildungslehrgängen teilgenommen haben:

Betonfertigteilexperte 

Istvan-Ioan Banc (Glass GmbH Bauunternehmung, Mindelheim)

Fabio Böhm (Runkel Fertigteilbau GmbH, Wilnsdorf)

Igor Cvetkov (Marbeton GmbH Fertigteilbau, Aitrach)

Fabian Dominka (Hemmerlein Ingenieurbau GmbH, Bodenwöhr)

Patrick Drexel (Glass GmbH Bauunternehmung, Mindelheim)

Marcel Fuß (Hemmerlein Ingenieurbau GmbH, Bodenwöhr)

Seifeddine Golli (Marbeton GmbH Fertigteilbau, Aitrach)

Frank Hohaus (Preteq Fertigteilbau, Kissenbrück)

Sebastian Horvat (BWL Betonfertigteilwerk Linkenheim GmbH & Co. KG, Lahr)

Andrej Jauk (Lischma GmbH & Co. KG, Laupheim)

Sebastian Krötter (FTO Fertigteilwerk Obermain GmbH, Horb am Main)

Christian Küper (Lütkenhaus Fertigteil GmbH, Dülmen)

Simon Lucksch (Karl Bachl Betonwerke GmbH & Co. KG, Röhrnbach)

Robert Madlo (Max Bögl Fertigteilwerk, Gera)

Ismail Nori (BWL Betonfertigteilwerk Linkenheim GmbH & Co. KG, Lahr)

Sven Nupnau (Preteq Fertigteilbau, Kissenbrück)

Daniel Osvald (Xaver Schmid GmbH & Co. Bauunternehmen KG, Marktoberdorf)

Luca Prinz (Bauunternehmung Günther GmbH & Co. KG, Netphen)

Heiko Teichert (Marbeton GmbH Fertigteilbau, Aitrach)

Markus Wirth (Oberhessisches Spannbetonwerk GmbH, Nidda)

 

Prüfungsbeste:

Steve Bechstädt (BWB Betonwerke Berlin-Brandenburg, Brandenburg an der Havel)

Ramiz Krasnikov

 

 

Vorarbeiter Hochbau

René Klein (W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Siegen)

André Lückel (W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Siegen)

Sebastian Reichling (Hubert Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)

 

Prüfungsbeste:

Felix Gehle (Egon Behle Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Kirchhundem)

Nils Saßmannshausen (Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück)

 

 

Vorarbeiter Tiefbau

Lukas Carle (Hubert Mees Bauunternehmung GmbH, Lennestadt)

Roman Dröge (Josef Knoche GmbH, Schmallenberg)

Renato El-Bahaji (Schaper Rohrleitungsbau GmbH, Hameln)

Jannis Gerke (Josef Knoche GmbH, Schmallenberg)

Sven Göckeler (Niggeling Straßen- und Tiefbau, Olpe)

Christian Krömer (Schomber Bau GmbH, Aßlar)

Sascha Kurz (Kurt Schmelzer GmbH, Attendorn)

Justin Link (Josef Knoche GmbH, Schmallenberg)

Patrick Linke (Bernshausen Bau GmbH & Co. KG, Bad Laasphe)

Erich Niemeier (Schaperdot Erdbau GmbH & Co. KG, Beverungen)

Marcel Pawlinka (Eiffage Infra-Spezialtiefbau, Röthenbach a. d. Peg)

Timo Raßfeld (Feldhaus Bergbau GmbH & Co. KG, Schmallenberg)

Kristian Rohde (Schaper Rohrleitungsbau GmbH, Hameln)

Philipp Sos (Bernshausen Bau GmbH & Co. KG, Bad Laasphe)

Hakan Turgut

Niklas Uhl (Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Siegen)

 

 

Werkpolier Hochbau

Ersin Bicak (Eigner Fertigbau GmbH & Co. KG, Genderkingen)

Maximilian Böcking (Bauunternehmung Günther GmbH & Co. KG, Netphen)

Maik Borutta (STRABAG Rail GmbH, Essen)

Ibrahim Cayli (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal)

Maximilian Commander (Gerhardt & Weigel GmbH, Haiger)

Musa Goxhuli (Weisenburger Bau GmbH, Karlsruhe)

Mario Karabiber

Julien Klöckner (HERING Bau GmbH & Co. KG Systeme, Burbach)

Paul Lukas Krawczyk (KLÄS GmbH Bauunternehmen, Haiger)

Lars Langner (Eurovia Beton GmbH, Hofheim)

Aaron Stelzer (Post Bau GmbH & Co. KG, Menden)

 

Prüfungsbeste:

Marcel Brüggemann (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal)

Marcin Jerzy Bzdok (Salcef Bau GmbH, Landsberg am Lech)

Christoph Jäger (KLÄS GmbH Bauunternehmen, Haiger)

 

 

Werkpolier Tiefbau

Janosch Blase (Baustra GmbH, Wilnsdorf)

Dave Felix (Hagedorn Unternehmensgruppe, Gütersloh)

Patrick Ganser (Kurt Schmelzer GmbH, Attendorn)

Sven Göckeler (Niggeling Straßen- und Tiefbau, Olpe)

David Laudan-Oelke (Kuhlmann Leitungsbau GmbH, Lüneburg)

Steffen Mikoleit (Kuhlmann Leitungsbau GmbH, Lüneburg)

Timo Raßfeld (Feldhaus Bergbau GmbH & Co. KG, Schmallenberg)

Selcuk Redzep (Seith Leitungsbau GmbH & Co. KG, Phillipsburg)

Phil-Lukas Schröder (Kurt Schmelzer GmbH, Attendorn)

Marius Theile (Spies Straßen- und Tiefbau, Kirchhundem)

 

Prüfungsbester:

Patrick Mühlhöfer (Spies Straßen- und Tiefbau, Kirchhundem)

 

Drei Landessieger und ein Landesbester im AWZ Bau geehrt Junge Toptalente im Bauhandwerk nehmen an Deutscher Meisterschaft in Berlin teil

 

Kreuztal. Freude im heimischen Bauhandwerk: Vier junge Handwerksgesellen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, die allesamt ihre überbetriebliche Ausbildung im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) in Kreuztal absolviert haben, konnten den Leistungsvergleich auf Landesebene für sich entscheiden. Sie gehören damit zu den Toptalenten des Handwerks in NRW und wurden in einer kleinen Feierstunde in Kreuztal-Fellinghausen für ihre Leistung geehrt.  

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder solch erfolgreiche junge Menschen dabeihaben, die im Landesvergleich derart gut abgeschnitten haben. Herzlichen Glückwunsch! Das ist eine super Leistung“, eröffnete Heiko Schmid, Technischer Geschäftsführer des AWZ Bau, die Veranstaltung.

Bestleistungen in vier Gewerken

Im NRW-weiten Vergleich der Leistungen aus der Gesellenprüfung lag Max Beichler (Straßenbauer, Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG) ganz vorn: der Junghandwerker aus dem Kammerbezirk der IHK Siegen wurde zum Landesbesten 2022 gekürt. Aaron Masuch (Maurer, Arns Bau GmbH, Wenden), Samuel Schießl (Zimmerer, Ewald Sahm GmbH, Burbach) und Nikolas Koch (Stuckateur, Theo + Guido Hesse GmbH, Olpe) konnten sich im direkten Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks in ihren Gewerken durchsetzen und wurden jeweils zum Landessieger NRW ausgezeichnet.  Damit zogen sie automatisch das Ticket für die deutschen Meisterschaften in Berlin, bei denen sich die 16 besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus ganz Deutschland auf Bundesebene messen. Die Wettbewerbsvorbereitungen absolvierte Aaron Masuch in den „heimischen Hallen“ im AWZ Bau. Hier standen seine Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite. Für Nikolas Koch und Samuel Schießl ging es jeweils zum externen Vorbereitungstraining.

 

Deutschlands bester Handwerksnachwuchs misst sich in Berlin

 

Thomas Rademacher, Ausbilder im Maurer- und Stuckateurhandwerk erläuterte noch einmal, was beim Leistungswettbewerb auf Bundesebene in Berlin auf die Junghandwerker zukommt und resümiert: „Das werden drei harte Tage, an denen man alles geben muss. Aber auch jetzt habt ihr bereits Besonderes geleistet. Die Vorbereitungen sind vielversprechend und die Motivation sehr hoch. Am Wettbewerbstag kommt natürlich auch Nervosität hinzu. Hier braucht man Selbstvertrauen und das nötige Quäntchen Glück.“ Zur moralischen und seelischen Unterstützung wird Thomas Rademacher die Jungs nach Berlin begleiten. Ausbilder Ralf Meding erklärt, wie der Wettbewerb im Zimmererhandwerk abläuft. „Bei den Zimmerern geht es oftmals um spektakuläre Dachkonstruktionen. Was hier verlangt wird, überschreitet teilweise Meisterniveau. An Tag 1 geht es überwiegend um die Planung und Zeichnung. Hier ist für die Zuschauer noch nicht viel zu sehen. Umso spannender wird es dann an Tag 3. Dann sieht man das Ergebnis und es zeigt sich, ob wirklich alles passt. Aber unabhängig davon, wie es in Berlin läuft: Dass wir hier vier junge Menschen stehen haben, die zu den Besten in ganz Deutschland gehören, ist einfach spitze“, so Ralf Meding, Fachbereichsleiter Ausbildung und duales Studium.

„Ihr zeigt die Leistungsfähigkeit des Handwerks in der Region“

Auch der Vorstandsvorsitzende des AWZ Bau und Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd, Stephan Hundhausen, ließ es sich nicht nehmen, den jungen Handwerkern persönlich zu gratulieren: „Herzlichen Glückwunsch! Das war bis hierher eine großartige Handwerksleistung, die Sie gezeigt haben. Dazu gehört ein gewisser Ehrgeiz. Ihre Leistungen zeigen auch stellvertretend die Leistungsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe in der Region. Wir sind eine starke Handwerksregion. Daran ist auch das AWZ Bau maßgeblich beteiligt. Mein Dank geht heute auch an die Familien, Ausbilder und die Ausbildungsbetriebe, denn die haben Sie begleitet, Ihr Talent erkannt und gefördert. Nutzen Sie Ihr Talent auch weiterhin – besonders in der Berufsentwicklung im Handwerk – denn Sie sind das Aushängeschild für unsere Region.“

Abschließend überreichen Heiko Schmid sowie Obermeister Stephan Hundhausen (Bauinnung) und stellv. Obermeister Georg Sting (Zimmerer-Innung) den erfolgreichen jungen Männern einen personalisierten gläsernen Pokal und einen hochwertigen Akkuschrauber als Anerkennung für die herausragende Leistung. Freudestrahlend nahmen die jungen Männer die Geschenke entgegen.

 

Text und Bilder: Rebecca Dalhoff